Wissensdurst: Das systemische Familienstellen

 

 

Mittlerweile ist der Begriff schon weitverbreitet und viele können sich unter dem Wort "Familienaufstellung" schon etwas vorstellen. Für diejenigen die das Systemische Familienstellen noch nicht kennen, es handelt sich hier um eine Therapieform bei der die Ordnung im System wieder hergestellt wird. Vater, Mutter, Großeltern, Geschwister, alle haben einen eigenen Platz im Ordnungssystem und diese wird oft unbewusst nicht eingehalten. Wir sind weitaus stärker mit unseren Familiensystemen verbunden als uns bewusst ist. Unbewusst solidarisieren wir uns mit Familienmitgliedern und manche dieser Verbindungen können ein wenig zu eng oder zu distanziert sein. Jedes Kind wünscht sich Liebe und Geborgenheit, aber jeder bekommt das nicht in dem Ausmaß in dem er es benötigen würde. Dadurch werden uns Glaubenssätze unabsichtlich mitgegeben.

 

Es gibt die Einzelaufstellung bei der nur im kleinsten Kreis mit dem persönlichen Therapeuten gearbeitet wird. Es wird mit Pölstern, Stühlen oder Holzfiguren aufgestellt. Bei der Gruppenaufstellung wird mit Personen gearbeitet. Das ermöglicht die Aufstellung als Zuschauer wahrzunehmen und ist dadurch entlastender.

 

 

Welche Thematiken können in einer Familienaufstellung bearbeitet werden?

Entscheidungsfragen, Berufliche Wege, Krankheiten, Erbstreitigkeiten in der Familie, falsche Rollensystem (Partnerersatz), Partnerschaften sowie immer wiederkehrende Muster die das Leben beeinträchtigen oder beeinflussen.  

 

 

Was ist das Ziel einer Familienaufstellung?

Sein eigenes freies und eigenverantwortliches Leben zu führen und sich von alten überholten Glaubenssätzen zu befreien.

 

 

Wie läuft eine Familienaufstellung ab?

Zuerst wird das innere Anliegen erzählt und definiert, damit der Therapeut und Regisseur der Aufstellung einen guten Einblick erhält. Anschließend wählt man einen Stellvertreter für sich selbst aus und stellt diesen intuitiv an einen Platz. Es ist erstaunlich, wenn man sieht wie der Stellvertreter sich genauso belastet fühlt, wie man selbst. Nach und nach werden die weiteren Stellvertreter für die weiteren Rollen in Beziehung zu einander aufgestellt. Dabei wird die Beziehungsform der einzelnen Personen sichtbar. Gehen sie in Liebe auf einander zu oder sind schwerere Belastungen da die sie von einander trennen. Dadurch wird der Prozesse in Gang gesetzt. Wenn die Antwort für das Anliegen gefunden wurde, dann wird der Stellvertreter durch den Aufsteller ausgetauscht, damit dieser die neue Position selbst einnehmen kann.

 

 

Durch die Ordnung gewinnen wir ein neues und klares Bild, sowie ein Verständnis für die aktuelle Situation und diese Kombination kann uns zu einem neuen Resonanzprinzip verhelfen. Erst wenn wir das innere Bild ändern, können wir die Veränderungen in der Resonanz anziehen und die Welt kommt verändert auf uns zu. Man entwickelt ein neues Verständnis für sich selbst und für andere.

 

 

* Reiki kann keinen Arztbesuch oder die Einnahme von notwendigen Medikamenten ersetzen. 

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