Ich.Du.Wir Gefühle - Mitgefühl - die Verbundenheit in Beziehungen zu Menschen.

Nach langer Überlegung welchem Gefühl ich mich diesmal widmen möchte, habe ich darüber nachgedacht, welches Gefühl würde mich als nächstes interessieren oder welchem möchte ich mich annähern, aber ich bin zu dem Entschluss gekommen, es ist gar nicht so leicht sich zu entscheiden.

 

Ich zückte „das große Buch der Gefühle“, welches ich allen sehr empfehlen kann, die sich näher mit Gefühlen auseinandersetzen möchten. Auf einmal fiel mir die Entscheidung ganz leicht.

 

Tataaaa, die nächste Blogwidmung geht an das Gefühl: Mitgefühl – die Verbundenheit in Beziehungen zu Menschen.

 

Genau dieses Gefühl benötige ich tagtäglich in meinem Job. Ich versetze mich gerne in Menschen, lausche ihren Geschichten und fühle mit ihnen mit. Und gerade heutzutage, wenn man die Zeitung liest, ist es wichtig Mitgefühl zu entwickeln, weil da draußen in der großen weiten Welt einfach soviel tragische Dinge passieren. Und dennoch gibt es in unserer kleineren Welt gefühlte Probleme denen Beachtung geschenkt werden soll.

 

Mitgefühl wird laut Duden wie folgt beschrieben: Anteilnahme an Leid und Not anderer

 

Ich bin der Meinung Mitgefühl hat nicht nur negative Seiten und ich würde es mir wünschen, wenn man es als mitfühlend beschreiben würde, weil es ebenfalls positive Eigenschaften impliziert. Warum soll man nur mit traurigen oder schicksalshaften Geschichten mitfühlen können? Wenn sich ein Mitmensch der mir am Herzen liegt und sich an einer Kleinigkeit erfreut und einfach ein Glücksgefühl empfindet, dann bin ich auch in diesem Augenblick mitfühlend und das ist ein wunderbares Freudengefühl. Das bringt zusätzlich das eigene Herz zum Lächeln.

 

Mitgefühl, Freude und Mitleid sind sehr nah miteinander verbunden, aber beim Mitleid stelle ich mich da nicht eine Stufe höher als den anderen? Ich denke es ist sehr schwer zu beantworten, weil es auf die kleinen Nuancen ankommt. Prinzipiell ist jeder einzelne Mensch gleich und sollte die gleichen Rechte haben. Ich finde es sehr schön zu sehen, wie sich gerade jetzt die Menschen für andere Menschen so stark einsetzen und dem Mitgefühl ihre Stimme geben. Es ist so, wir stecken in unterschiedlichen Lebensphasen, kommen aus verschiedenen Kulturen und haben unterschiedliche schwere Zeiten durchgemacht. Der eine viel schlimmere als der andere, aber deshalb ist der eine nicht schlechter oder weniger wert als der andere.

 

Aber wenn wir noch einmal kurz in unserer kleinen Welt bleiben, wer möchte wirklich Mitleid von anderen erhalten? Wie viel Mitgefühl haben wir mit uns selbst? Für Freunde, Bekannte, Kollegen, Familienmitglieder und Co haben wir mehr Verständnis und Mitgefühl als für uns selbst.

 

Fazit 1: Es ist ein hochsensibles Wort, bei dem die Meinungen beziehungsweise das Verständnis für dieses große Wort weit auseinander gehen können.

 

Fazit 2: Also, ich empfinde das Gefühl des Mitfühlens eher als eine Verbundenheit in Beziehungen zu Menschen. Ich glaube, wir können es uns erlauben großherziger mit uns selbst und unseren Mitmenschen umzugehen.

 

* Reiki kann keinen Arztbesuch oder die Einnahme von notwendigen Medikamenten ersetzen. 

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