Der Wendepunkte-Blog.

 

Auf diesem Blog werden Bücher vorgestellt, die in den unterschiedlichsten Lebensphasen unterstützen können, die einzelnen Planeten und ihre Aufgaben werden näher erklärt, eine Vorstellungsrunde der einzelnen Gefühlsformen und der Australischen Buschblüten, sowie die unterschiedlichsten Erfahrungsberichte über Seminare.

 

Reinlesen in Wendepunkte

Ich.Du.Wir Gefühlsreihe - Kritik und warum wir dazu tendieren zu kritisieren

Warum kritisieren wir? Warum fühlen wir uns selbst so schnell persönlich angegriffen? Warum fühlt sich ein anderer (Partner/Arbeits- & Schulkollege/Freund/Familienmitglied) kritisiert, obwohl wir es gar nicht so meinen? Kritisieren wir, weil wir selbst nicht mehr aus unserer Haut herauskommen und diese Stagnation uns jegliche Freiheit nimmt? Oder versuchen wir mit positiv gemeinten Wörtern etwas weiterzuentwickeln, und der andere verspürt es als Kritik? Liegt es an der falschen Kommunikation oder haben wir unbewusst einen wunden Punkt getroffen? Oder kritisieren wir aus einem Selbstschutzmechanismus heraus?

 

Fakt ist:

  • Kritik nehmen wir unterschiedlich wahr und ernst. Es kommt immer darauf an, wer uns kritisiert, und was an uns kritisiert wird.
  • Kritik ist gefühlt für uns gleichgesetzt mit Beurteilen. Wir werden beurteilt und dagegen wollen wir uns wehren.
  • Es wurde ein wunder Punkt, ein Nerv getroffen. Das Thema, welches uns aufgezeigt wird, kennen wir schon, aber wir konnten es noch nicht ändern und das ärgert uns.
  • Kritik ist verletzend, weil bereits eine Verletzung vorhanden ist, die durch jemanden ganz anderen entstanden ist, und durch das aktuelle Gegenüber wieder aktiviert wird.
  • Der Mangel an Kritikfähigkeit hat die Wurzeln in der Annahme, dass man nicht gut genau sei.

 

 

Dir wird das Gefühl von persönlicher Kritik sicher vertraut sein, denn schließlich beginnt Kritik und kritisieren bereits in der Schule oder sogar im Elternhaus, und das meist mit dem guten Hintergedanken – nämlich Dich zu fördern. Leider geht es bei dem einen oder anderen etwas mehr in die Hose. Wären wir in einem liebevollen Umgang mit liebevollen Worten kritikfähiger?

 

 

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Warum kritisieren wir? © Shutterstock

 

 

 

Was verspüren wir, wenn wir uns kritisiert fühlen?

Wir fühlen uns zurückgewiesen oder nicht so akzeptiert wie wir sind. Wir haben das Gefühl, dass wir oder unsere Leistungen, unser Einsatz, unsere Empfindungen, unsere Bedürfnisse einfach nicht gesehen werden. Wir fühlen uns nicht ernst genommen und nicht ausreichend - Punkt.

 

Natürlich macht es einen Unterschied, welche Person uns kritisiert. Ist es ein Vorgesetzter, der vielleicht selbst so im Stress war, dass er nicht gesehen hat wie viel Zeit und Aufmerksamkeit wir in unsere Arbeit investiert haben? Das können wir sachlicher, vielleicht sogar emotionsloser erklären, und lassen somit diese Kritik nicht so an uns ran. Wir können selbst Verständnis für den Vorgesetzten aufbringen, und der Ärger der durch die Kritik aufkommt, kann wieder verfliegen.

 

Was wenn uns unser Partner, ein Freund oder ein Familienmitglied kritisiert?

Dann ist es schon etwas schwieriger, es einfach wegzustecken und ein „Schwamm drüber“ zu verinnerlichen. Schließlich ist es uns wichtig, dass genau diese Menschen, die uns am nächsten und am liebsten sind, uns so sehen wie wir wirklich sind. Uns so lieben wie wir sind. Von ihnen ist es nicht so leicht eine Kritik auszuhalten, da alte Verletzungen vorhanden sind - und solange die nicht geheilt sind, können sie durch jemanden anderen immer wieder aktiviert werden. Unsere emotionalen Kratzer, so wie ich sie liebend gerne nenne, sind einfach noch da.

 

Warum fühlt sich Dein Gegenüber kritisiert, obwohl es gar nicht so gemeint war?

Dir muss bewusst werden, dass Du eine Erinnerung an eine Verletzung, an ein Ohnmachtsgefühl in der Person aktiviert hast. Das läuft im Unterbewusstsein ab. Das hat meist gar nichts mit Dir zu tun, sondern mit der Geschichte dieser Person. Wenn man verstehen kann, dass jeder von uns seine persönliche Geschichte in sich trägt, die geprägt hat, dann ist es möglich den anderen zu verstehen und zu sehen wie er wirklich ist. Es gibt wichtige Bestandteile um das Gegenüber dabei zu unterstützen, die alte Wunde heilen zu lassen! Bereitschaft. Offenheit. Liebevolle Kommunikation. Gegenseitiges Verständnis. Ehrlichkeit. Empathie. Wertschätzung. Respekt. Mit dieser Kombination kann man aufeinander zugehen und das Gefühl der Zurückweisung, der Kritik wandeln und heil werden lassen.

 

Wie soll ich persönlich mit Kritik umgehen?

Es ist ja immer leichter gesagt als getan, aber Du kannst nur reinfühlen, ob Dir die Kritik vertraut ist, und woher sie Dir bekannt vorkommt. Hat es mit Deiner Ohnmacht zu tun oder schlägt der andere gerade um sich, weil derjenige sich in einer Ohnmachtsstellung befindet? Hast Du selbst vorweg kritisiert und bist nicht achtsam mit deinem Gegenüber umgegangen? Das sind Fragen mit denen Du Dich auseinandersetzen kannst und wenn Du persönlich für Dich Antworten gefunden hast, kannst Du mit Deinem Bewusstsein und Deiner Achtsamkeit diesen Kritikpunkt verändern und heilen. Schließlich macht es etwas mit Dir, also muss sich in Deinem Unterbewusstsein etwas befinden, und somit verbirgt sich ein Funke Wahrheit dahinter. Wichtig ist, dass Du Dich selbst nicht kritisierst, sondern für Dich versuchst einen liebevollen Umgang mit Dir selbst und Deinen Mitmenschen zu finden, weil es einfach menschlich ist dass uns etwas kränkt. Sei mit Deinem Gegenüber - und ganz wichtig mit Dir selbst nicht zu hart.

 

Was kannst Du für Deine Kinder tun?

Nimm sie an so wie sie sind und lass sie das spüren. Letztens habe ich mit einer Freundin telefoniert und ihre Tochter sagte im Hintergrund „Mama, das kann ich nicht!“ und sie hat sie gleich wissen lassen „Sag doch sowas nicht, du kannst alles“. Ich fand das sehr schön, wie sie mit ihrer Tochter gesprochen hat, denn es stimmt! Wenn Du möchtest, dann kannst Du alles. Also ein Dankeschön an diese Mamafreundin. ;)

 

Ich bin davon überzeugt, dass wenn wir alle wieder mehr in die Sanftheit und Offenheit gehen (je mehr desto besser!), desto leichter werden wir auf den anderen zugehen können, je leichter werden alte Verletzungen heilen und desto schöner wird das zusammenleben, das Miteinander werden.

 

Fang damit an Deinen Umfeld Komplimente zu machen! Es wird bestimmt ein tolles Erlebnis werden, wenn Du sie wissen lässt, was sie besonders gut können, was Du an ihnen schätzt, welche Bereicherung sie für Dich sind. Genug mit dem kritisieren! Schenken wir den schönen Eigenschaften mehr Platz.

 

 

Ich.Du.Wir Gefühle - Wut zur Mut

 

Letztens habe ich mich mit einer sehr lieben Freundin von mir über das Thema Wut unterhalten und wir haben überlegt, wie man Wut zu Mut umwandeln kann. Ja genau, es geht darum Wut zur Mut zu machen und nicht wie man es klassisch kennt Mut zur Wut. Es besitzt eine enorme Kraft diese Wut und wir haben uns einfach gefragt, ob man diese geballte Energie so wandeln kann, dass man diese für sich selbst positiv einsetzen kann.

 

Daher habe ich mich in den letzten Wochen mit dem Thema Wut auseinandergesetzt. Soweit, dass ich sogar extra für Euch in das Empfinden der Wut gegangen bin. Schließlich bin ich mit Leib & Seele, mit dem ganzen Herzen bei der Sache. ;)

 

Um Wut in Mut wandeln zu können, müssen wir erst die Wut näher betrachten, hinterfragen was es beinhaltet, wo es herkommt und wogegen es sich richtet. Bei meinen Recherchearbeiten bin ich auf Wut und Zorn gestoßen und habe mich gefragt, was der Unterschied zwischen diesen zwei Gefühlen sind und wie weit diese auseinander sind. Haben wir verlernt den Unterschied zwischen Wut und Zorn zu erkennen? Beide Formen der Emotion können einen rasend und tollwütig machen, soweit das wir unsere Beherrschung verlieren. Beide haben mit verdrängter Aggression, fehlender Gerechtigkeit und Verständnis zu tun, aber dennoch auf unterschiedliche Art und Weise.

 

 

 

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Wut zur Mut - Fotoredit: Shutterstock

 

 

Wut ist eine instinktive Grundemotion, die zu einem automatischen Verteidigungsmechanismus führt. Zorn ist ein menschlicher Wesenszug, der mit Leidenschaft gekoppelt ist und gedanklich reflektiert wird. Es gibt auch Meinungen, die aussagen, dass ein Unterschied darin liegt, wogegen sich Wut oder Zorn richtet. Sprich wütend bin ich auf mich selbst, zornig bin ich auf andere. Beide Gefühle können in eine Einsamkeit führen, wenn Sie nicht angesprochen oder gewandelt werden.

 

Da es sich um sehr intensive Emotionen und Gefühle handelt, sind diese nicht besonders leicht zu wandeln, aber Übung macht den Meister. Schließlich haben wir schon verstanden, dass wir mit unserem Bewusstsein, unseren Gedanken, unseren Zweifeln sehr viel bearbeiten können. Wenn uns ein gewisses Zeitfenster zur Verfügung steht, in dem Zweifel aufkommen, können wir diese mittels Fokus setzen wandeln. Natürlich ist immer die Frage in welchem Stadium nehme ich mein Gefühl wahr? Wenn ich mich bereits in einem emotionalen Wirrwarr befinde, ist es eine Spur schwieriger den Fokus und somit auch die Emotion zu drehen.

 

Es gibt ein Zeitfenstern das hier und jetzt aktiv ist und es ist die Frage, ob wir dieses greifbare hier und jetzt Zeitfenster mit unserem Bewusstsein füllen oder mit der Vergangenheit und Zukunft? Die Vergangenheit ist vorbei und somit nicht mehr wandelbar. Die Zukunft ist nicht greifbar, weil das Morgen das Heute von Morgen ist und nicht das Heute von Heute. Also versuche einmal, wenn Du Dich in einer Emotion befindest, die Dir gerade nicht gefällt sie alleine durch Dein Bewusstsein Dich hier und jetzt auf das was Du JETZT tust zu konzentrieren, so kannst Du den ersten Schritt dazu setzen, den Wandel in Bewegung zu bringen.

 

Stell Dir vor die ganze Kraft und Energie die Du in die Wut investiert, wird frei und auf einmal steht Dir diese Kraft zur Verfügung. Du lernst nicht mehr an der falschen Stelle zu kämpfen und die Kraft für Dich einzusetzen. 

 

Tipp: Du kannst Deinen Gedanken ganz bewusst mit dem Gedanken Jetzt brechen. Probiere es aus. 

 

 

Ich freue mich, wenn Du mich an Deinen Erfahrungen, Erlebnisse und Erkenntnissen teilhaben lässt. Sende ein Email an meine@wende-punkte.at

Wissensdurst - Jahresende - Reflektieren

 

Das Jahresende rückt immer näher und das neue Jahr steht bereits in den Startlöchern. Schon komisch das immer so ein Hehl daraus gemacht wird, da sich doch so wie täglich einfach nur das Datum ändert. Aber ist es nur das?

 

Nein, wir machen eine Rückschau und blicken auf das Jahr, auf unsere Wünsche und Träume zurück. Überlegen, welche wir erreicht haben, wo es vielleicht gefühlte Rückschritte gab oder in welchem Bereich wir wirklich durchgestartet sind. Haben sich meine Lebensumstände ins Positive verändert oder hat mich ein anstrengendes Jahr durch eine Krankheit gekennzeichnet. Freue ich mich auf einen Abschluss 2016 und den Start in das kommende Jahr oder werde ich mit einem zufriedenen Gefühl zurückschauen und es vielleicht ein klein wenig vermissen? Wir stellen uns so viele Fragen, wie zB. womit habe ich mich in dem letzten Jahr beschäftigt!

 

 

 

Wendepunkte_Ursula Renate Hütter_Rückschau_Jahresende_Energetiker_Reiki_Australische Buschblüten_Astrologie
© Shutterstock - Jahresende

 

 

 

Spannend, dass wir das ganz automatisiert machen, so wie zu unserem Geburtstag, aber der Unterschied ist, dass es sich jetzt um ein Gesellschaftsthema handelt und wir durch das Kollektiv ein wenig unter Zugzwang geraten analytischer auf das Jahr zu blicken. Zum Geburtstag machen wir das mehr für uns. Jetzt ist es so, dass die Fragen nicht nur wir uns selbst stellen, sondern wir werden auch im Außen damit konfrontiert. Wie war dein Jahr? Was ist passiert? War dein persönliches Jahr 2016 erfolgreich? Hast Du Dich neu verliebt, geheiratet oder Dich getrennt? Wie haben sich Deine Lebensumstände verändert? Manch einer möchte noch einmal das gesamte Jahr hochleben lassen und erlebt es in einem Atemzug durch und manch einer möchte am liebsten der Frage ausweichen.

 

Natürlich ist es sinnvoll, wenn man seine Träume und Wünsche im Blick behält und sich einen Lebensplan überlegt und das analysiert, weil analysieren dient dazu um darauf zu blicken, ob man von seinem Plan abgewichen ist und die Wege neu strukturieren soll/darf/kann. Daran ist nichts Schlechtes, nein sondern das ist etwas ganz wertvolles, wenn man zurückblickt und sagt „oh, hier bin ich von meinem persönlichen Plan etwas abgewichen!“. Dadurch haben wir die Möglichkeit uns wieder neu zu justieren, unsere Wünsche und damit uns selbst ernst zu nehmen.

 

Die Dezemberzeit ist eine sehr hektische Zeit. Viele sind davon getrieben, alles im Job fertigzustellen, kreative Weihnachtsgeschenke zu besorgen, alles zu planen, zu organisieren und rundherum alle glücklich zu machen. Sehen wir uns noch vor Weihnachten? Dieser Stress schlägt dem einen oder anderen schon auf den Magen und da sind sie wieder: eigene und Erwartungen anderer, die wir vielleicht nur teilweise erfüllt haben.

 

 

Doch der Plan ist nicht der Weg, sondern die Kunst ist es den Weg im Hier und Jetzt zu gehen.

 

 

Hast Du Dir schon einmal überlegt, was wäre denn, wenn Du Dir all Deine Träume bereits erfüllt hättest? Würdest Du dann nicht das Gefühl haben, dass Du den Sinn verloren hast? Das muss es bei weitem nicht sein, aber es ist durchaus möglich.

 

Traurig wird es dann und darauf müssen wir achten, wenn wir nicht anerkennen was wir alles geschaffen und geleistet haben und mit einem klagenden Blick zurückschauen. Wieder machen unsere Erwartungen einen Strich durch die Rechnung. Also was tun, wenn das der Fall sein sollte? Nimm Dir Zeit und werde Dir in Einzelteilen Deinen Leistungen bewusst. Wenn es Dir hilft, dann nimm jeden Monat einzeln her und denke darüber nach.

 

Schenke Dir 2017 mehr Zeit für Dich, Deine Ruhe, Deine Ausgeglichenheit und um Dir Deine Wünschen zu erfüllen. Vielleicht bist Du Dir Deinen Wünschen, Visionen oder Plänen noch nicht ganz bewusst und hast bis dato die Erwartungen von anderen versucht zu erfüllen?

 

Denk mal darüber nach, aber sei nicht streng zu Dir – davon hat nämlich niemand etwas und am wenigsten Du. Wenn es Punkte in Deinem Leben gibt, wo Du gerne mehr Ausgeglichenheit, Vertrauen, Ruhe oder Gelassenheit entwickeln möchtest, dann nütze das Angebot von Wendepunkte und lass Dich auf Dich in einer wunderbaren Art und Weise ein.

 

 

Reiki streichelt die Seele und somit Du Dich.

 

 

Das ulitmative last minute Weihnachtsgeschenk: „Make someone happy.“

Schenke Zeit zum Erholen und Entspannen mit dem Wendepunkte Weihnachtsgutschein. Weitere Infos findest Du hier.

 

 

Wissensdurst - Multitasking, Wahr oder Bullshit - das ist hier die Frage!

 

Es ist mir ein Anliegen das Mysterium des Multitaskings etwas genauer unter die Lupe zu nehmen, und deshalb widme ich diesem Thema einen Blogbeitrag. Irgendwann wollten uns die Wissenschaftler einreden, dass wir so viele Dinge gleichzeitig machen können und ganz im Speziellen sind wir Frauen von dieser Gabe beglückt worden. Ja, wir sind Organisationsmeisterinnen und gerade Mütter müssen nicht nur sich selbst, sondern auch ihre Kinder managen - aber das machen wir doch nicht alles gleichzeitig. Nicht nur Mütter haben viel zu managen, also mir hier bitte keinen Strick daraus ziehen.

 

Diese Fähigkeit mehrere Tätigkeiten zeitüberlappend ausführen zu können, liegt ganz an den Aufgaben die durchgeführt werden. Natürlich können wir reden und gleichzeitig gehen. Wir atmen sogar währenddessen. Es gibt Abläufe die unbewusst und automatisiert ablaufen. Unbewusste können ohne Schwierigkeiten mit bewussten Tasks verbunden werden, denn hier sind unterschiedliche Areale im Gehirn aktiv. Denken und niederschreiben geht gleichzeitig, aber sobald ein Anruf reinkommt, wird der Gedanke und das Schreiben unterbrochen. Selbst Millisekunden können zu einer Unterbrechung führen. Du kennst diese Situation bestimmt: Du schreibst gerade ein Email und unten poppt ein eingehendes Email auf, und deine Konzentration wird automatisch auf das eingehende Email gelenkt. Also gibt es hier eine Unterbrechung! Diese ist dafür verantwortlich, dass Multitasking in dem Sinne wie wir es oft verstehen - oder in den letzten Jahren verstanden haben, gar nicht funktioniert.

 

 

 

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Multitasking - Wahr oder Bullshit? ©Shutterstock

 

 

Die Gehirnforscher sagen, dass viele Prozesse in unserem Hirn gleichzeitig ablaufen, aber die meisten davon sind unbewusst und nicht, dass man zeitüberlappend mehrere Aufgaben durchführen kann. Manche Tasks spielen ineinander, so wie beim Autofahren, aber wie Prof. Dr. Torsten Schubert von der Psychologie, Humboldt-Universität Berlin sagt, haben wir selbst beim Autofahren ein Ziel und daher greifen diese Prozesse ineinander. Es gibt Einschränkungen. Wir können über mehrere Sinne Dinge wahrnehmen: zuhören und gleichzeitig visuelle Informationen aufnehmen, das ist kein Problem. Aber wir können nicht einer Person zuhören und gleichzeitig dem Fernseher.

 

Was soll meine Keymessage sein?

Wir lassen uns sehr leicht von der Gesellschaft unter Druck setzen und machen uns Gedanken darüber, warum wir den Ansprüchen von anderen nicht reichen. Aber vielleicht sind die Ansprüche von der Gesellschaft nicht realistisch! Manches, wie das Multitasking können Computer ausführen und selbst da müssen wir schon darauf achten, dass wir nicht den Prozessor überfordern, um einen Absturz zu vermeiden. Also versuche in Dich selbst reinzuhören und darauf zu achten, welche der Wunschvorstellungen der Gesellschaft Du um jeden Preis gerecht werden möchtest. Und vergiss nicht, so manch ein Wunsch der Gesellschaft ist kein realistischer Zugang.

 

Schenke Dir Zeit für Dich und Raum für Deine persönliche Wahrheit.

 

 

 

Ich.Du.Wir Gefühle - den Perspektivenwechsel schon probiert?

 

 

Du kennst das doch bestimmt - immer diese Probleme wälzen. Solange nachdenken und analysieren bis man es verstanden hat, das Problem an der Wurzel entdeckt hat, den Knoten gelöst und den Ausweg aus seiner gedanklichen Misere oder einem dominierenden Gefühl gefunden hat. Davor wird nicht aufgegeben! So manch ein Thema kann uns ganz leicht eine schlaflose Nacht verursachen oder uns über Tage lang begleiten. Wir sind emotional gefangen, die Gedanken drehen sich im Kreis und gefühlt steckt man in einem Gedankenlabyrinth fest. Was tun?

 

Hast Du es schon mal mit einem Perspektivenwechsel versucht? So lange wir unseren Fokus auf das eine anstehende Probleme beschränken und wie Du weißt, mag ich das Wort Problem nicht, sondern erkläre meinen Klienten immer, das „Probleme“ als eine Aufgabe zu sehen. 

 

 

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© Shutterstock

 

Also, solange Du Dich auf das "eine" Thema konzentrierst, besteht die Wahrscheinlichkeit, dass Du Dich im Kreis drehst. Das liegt ganz einfach an Deinem Fokus und dem klassischen Resonanzprinzip. Du kennst bestimmt das Sprichwort: So, wie Du in den Wald hineinrufst, so kommt es zurück. Nun stelle Dir dieses Resonanzprinzip wie einen Stein vor. Solange Du diesen Stein mit Deinem Thema in der Hand haltest und von allen Seiten versuchst zu beleuchten, dann hast Du den Stein dennoch in der Hand. Jetzt frage ich Dich, wie soll sich dieser Stein (oder der Blickwinkel auf ihn) verändern, wenn er weiterhin in Deiner Hand liegt?

 

Was ich damit sagen möchte, ist, dass es manchmal hilfreich ist, eine Aufgabe ganz bewusst ruhen zu lassen. Sich bewusst zu machen, dass man jetzt gerade aus seinem Gedankenlabyrinth nicht herauskommt. Schreib es auf, damit Du Deinem Kopf gezielt eine Pause gönnen kannst. So tust Du Dir leichter es kurz abzuschalten. Mach Dir und Deinem Kopf bewusst, dass Du in wenigen Tagen ganz neu, mit einem frischen Kopf, mit etwas Abstand Dich noch einmal neu diesen Gedanken widmen möchtest. Das Schöne daran ist, wenn es Dir gelingt etwas Abstand zu gewinnen, schenkst Du Dir die Zeit neue Gedankengänge entstehen zu lassen. Sogar manch eine Aufgabe kann sich in Tagen verändern und ist dann vielleicht nicht mehr so herausfordernd wie es sich vor 3 Tagen noch angefühlt hat. Versuche das einmal. Das Sprichwort „In der Ruhe liegt die Kraft“ hat etwas für sich.

 

 

Probiere es aus, in 3 Tagen sieht die Welt gleich wieder ganz anders aus.

 

Zur Info: ich arbeite gerade an einem Workshop, wo es um das Thema geht seinen Fokus bewusst verändern zu können, aber mehr dazu demnächst. Wenn Du jetzt schon mehr wissen möchtest, sag einfach Bescheid.

 

 

Ich.Du.Wir Gefühle - Annehmen & sein lassen

 

 

Zu Jahresbeginn habe ich einen Blogbeitrag über "Loslassen und Empfangen“ geschrieben. In den letzten Tagen habe ich einen schönen Input zu dem Thema bekommen, den ich gerne mit Euch teilen würde. Deshalb habe ich eine Erweiterung ausgearbeitet.

 

In unserem emotionalen Gehirn ist das Loslassen mit einem Bild gekoppelt - einem Seil das wir mit unserer Hand festhalten - und deshalb tun wir uns so schwer etwas loszulassen. Warum soll man ein Seil loslassen an dem emotional gefühlt vielleicht das Leben oder die Liebe hängt? Aus der Vorstellung heraus, geht das natürlich sehr schwer.

 

 

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Seil ziehen - Fotocredit: Shutterstock

 

 

Statt Loslassen, einfach sein lassen, dadurch können wir in die Haltung des Annehmens gehen. Ich persönlich bin davon überzeugt, dass uns das Loslassen dennoch ein Leben lang begleiten wird, aber ich denke es gibt Dinge die wir loslassen müssen und Situationen die wir sein lassen sollen – also situationsbezogen. Zum Beispiel ein regelmäßiges ausmisten, um Platz für Neues zu schaffen, hat mit Loslassen zu tun. Und dann gibt es Situationen die ich einfach nur sein lassen kann und damit gehe ich automatisch in eine annehmende Haltung.

 

 

Annehmen? Es kommt von nehmen!

Sein lassen? Es ist!

 

 

Wenn ich etwas sein lassen kann, dann gehe ich in die Haltung der Akzeptanz - also es ist, wie es gerade eben ist. Ich nehme eine Situation an, akzeptiere sie und das ist der Startschuss zum wahren Loslassen. Wenn ich eine Veränderung oder Trennung in meinem Leben sein lassen kann und das Leben so annehmen kann wie es gerade ist, kann ich die Dinge die nicht mehr zu mir passen, einfacher loslassen ohne das unsere persönlichen Bedürfnisse angegriffen werden. Können wir die Gegebenheit annehmen und sein lassen so wie sie ist, dann öffnen wir uns automatisch, müssen in keine Dramasituation hineinfallen und gehen somit raus aus der Bewertung. Das ist, wie ich schon in dem Blogbeitrag „Loslassen und Empfangen“ geschrieben habe, ein wichtiger Bestandteil des Loslassens.

 

Stellt man sich einen Raum vor und man konzentriert sich ständig auf die eine Ecke/Situation, die man loslassen möchte, schauen wir mit unserer gesamten Konzentration dort hin, was wir emotional nicht loslassen wollen und dadurch gelingt es uns nicht so leicht etwas loszulassen. Versuchen wir die Situation so anzunehmen wie sie ist, können wir uns drehen und die Konzentration und Kraft für uns nützen. Wir blicken automatisch in eine andere Richtung und dort können sich komplett neue Möglichkeiten entwickeln, weil wir unseren Blickwinkel verändern.

 

Probiert es aus - es sein zu lassen und anzunehmen, statt loszulassen!

 

 

 

 

Wissensdurst - 7 Werte

 

Die Kinderwunsch-Frauen treffen sich in regelmäßigen Abständen, um sich auszutauschen. Das schafft Vertrauen, weil man bemerkt, dass man nicht alleine im Boot sitzt. Umgeben von Frauen, die sich mit denselben Sorgen beschäftigen, kann sehr beruhigend sein. Ich habe den Damen von Reiki, den Wirkungen von den Australischen Buschblüten und der Astrologie (psychologischen Hintergrund) erzählt und wie ich arbeite. Dabei war es mir wichtig Ihnen zu zeigen, wer ich bin und habe Ihnen unter anderem von meinen 7 Werten erzählt, die in meine Arbeit einwirken und mich als Persönlichkeit ausmachen.

 

 

 

Empathie - Vertrauen - Offenheit - Ethik - Akzeptanz - Ehrlichkeit - EigenVerantwortung

 

 

 

Diese sieben Werte sind mir in meinem Umgang mit Menschen und in der persönlichen Arbeit sehr wichtig. Auch wenn ich keine Psychologin oder Ärztin bin, habe ich den ethischen Ansatz, dass alles Gesagte im Raum bleibt. Ich erwarte mir von meinen Klienten, dass sie mir Offenheit entgegenbringen, weil ich dadurch mit meiner Empathie ihr Vertrauen gewinnen kann. Durch die Astrologie habe ich eine hohe Akzeptanz für die Andersartigkeit jedes einzelnen Menschen gelernt und erkannt, dass jeder einzelne von uns eine eigene Geschichte hat. Meine Geschichte hat mich anderes geprägt, als die eines anderen Familienmitgliedes. Ich habe eine andere Geschichte, als mein Partner. Wenn Sie die Geschichte des anderen sehen und diese akzeptieren, entwickelt man automatisch mehr Einfühlungsvermögen. Ehrlichkeit ist ein wichtiger Bestandteil meiner Arbeit und deshalb erkläre ich meinen Klienten immer, dass ich als Unterstützer/Begleiter fungiere und dass es an Ihnen liegt, wie schnell sich ihre Prozesse entwickeln können und dafür müssen Sie Ihre Eigenverantwortung annehmen. Das ist meine Verantwortung die ich meinen Klienten gegenüber habe.

 

 

Sobald man die Entscheidung getroffen hat, Eltern zu werden, fangen wir an uns mit unserer eigenen Kindheit zu beschäftigen. Wie war meine eigene Kindheit? Wie möchte ich als Mutter werden? Welche Werte habe ich von meinen Eltern erhalten und welche von denen möchte ich weitergeben oder bei meinen Eltern lassen? Das sind viele Gedanken mit denen wir uns beschäftigen.

 

Paare, die werdende Eltern werden möchten, gehen einen beschwerlicheren Weg ein, weil ihr Körper nicht zu 100% mit macht und deshalb holen sie sich Unterstützung im Kinderwunschzentrum. Diese Paare beschäftigen sich bereits weit früher vor Ihrer Entscheidung mit diesen Themen. Also gibt es da wenige Überraschungen, weil alles gut durchdacht ist. Da sie gemeinsam als Paar entschieden haben, diesen beschwerlicheren Weg zu gehen, stellt sich nicht die Frage ob der Partner der richtige ist oder wie die finanzielle Lage aussieht. Diese Entscheidung ist frei von diesen Sorgen. 

 

Paare, die auf natürliche Weise schwanger werden, beschäftigen sich meist mit dem Thema Kindheit und welche Werte möchte ich als Eltern weitergeben, sobald sie entschieden haben, dass sie die Verhütung auslassen. Sie wissen, dass sie diesen Schritt mit dem Partner gehen wollen und das sie in der Partnerschaft zu Hause angekommen sind. Sie lassen mehr auf sich zukommen, aber sind deshalb nicht Angstfrei.

 

Ungewollte Schwangere beschäftigen sich anfangs mit ganz anderen Themen. Bin ich bereits soweit Mutter zu werden? Ist der Partner der Richtige? Sind wir schon bereit für diesen Schritt? Was tue ich, wenn der Partner sich als der Falsche entpuppt? Schaffe ich oder wir das finanziell?

 

Das heißt, alle 3 Paare haben die unterschiedlichsten Vor- und Nachteile, kämpfen mit den verschiedensten Themen und Ängsten.

 

Reiki ist sehr unterstützend, weil es das Vertrauen in Dir stärken kann, in Deinen Körper und Dir dabei hilft mit Ruhe durch den Prozess zu gehen. Vergiss nicht, es wird nicht nur ein Kind geboren, sondern auch eine Mutter und ein Vater.

 

Sollte es Gründe geben, warum Du oder eine Freundin von Dir noch nicht schwanger ist, dann können wir uns Deine persönliche Geschichte sehr gerne näher anschauen.    

 

 

Wissensdurst - ein Interview über die Emotionale Intelligenz

 

Letzte Woche wurde ich um ein Interview gebeten und der Erscheinungstermin und meine Antworten auf die Fragen zur Emotionalen Intelligenz möchte ich mit Euch teilen. Vielleicht ist es für Euch stimmig. 

 

 

Was ist emotionale Intelligenz?

 

Auch wenn die emotionale Intelligenz aus mehreren Fähigkeiten besteht, wie dem Mitgefühl, Kommunikationsfähigkeit, Taktgefühl oder der Fähigkeit zuhören zu können, geht es darum unsere Emotionen und die der anderen auf ausgeglichene Weise zu verstehen. Wie wir unsere Alltagsprobleme lösen, ohne dass uns dabei die Welt auf den Kopf fällt. Emotionale Intelligenz ist die Fähigkeit, uns emotional steuern zu können, und das kann man lernen. Es ist mit Bewusstseinsarbeit verbunden.

 

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©Shutterstock

 

 

1.     Das Buch „Warum unsere Kinder Tyrannen werden“ ist derzeit in aller Munde. Seine These: Die Eltern riskieren keine Konflikte, zeigen keine Grenzen auf und sind keine Autoritäten mehr. Und alles deshalb, weil sie unbedingt von ihren Kindern geliebt werden wollen. Was sagen Sie dazu?

Ich persönlich finde Grenzen wichtig, weil Kinder lernen „Alles“ von Anfang an. Sie besitzen noch keinen Erfahrungsschatz auf den sie zurückgreifen können, und da liegt die Verantwortung bei den Eltern diesen Erfahrungsschatz zu füllen. Natürlich ist es möglich die Bedürfnisse der Kinder zu integrieren, schließlich wollen sie das Gefühl haben mitgestalten zu dürfen. Das eine schließt das andere nicht aus.

 

 

2.     Sie sind Profi in Sachen „emotionale Intelligenz“. Wie ist es dazu gekommen? Was qualifiziert Sie?

Profi ist ein sehr interessantes Wort. Wann ist man ein Profi? Schließlich lernen wir nie aus. Gerade heute, wo wir in einer digitalisierten Zeit leben und alles so schnelllebig ist, und wir tausende Einflüsse täglich verarbeiten müssen, verändern sich dementsprechend die Ergebnisse in der Forschung und Entwicklung.

Ich persönlich bin ein sehr empathischer Mensch, bin in einer Großfamilie aufgewachsen, habe 12 Jahre lang in einem Großkonzern gearbeitet, habe mich in meiner Freizeit dem ständigen Weiterentwickeln und Selbstreflektieren gewidmet, habe eine 3-jährige Ausbildung in Astrologie (mit psychologischem Hintergrund) absolviert und arbeite als Reiki-Meisterin, einer sehr alten Entspannungsmethode. Es war mir schon als Teenager wichtig, die Menschen zu verstehen und selbst verstanden zu werden. Ich habe an den Menschen und mir gelernt, verurteile und beurteile die Menschen nicht, sondern sehe immer die Geschichte hinter jeder einzelnen Persönlichkeit. Ich habe mich immer gefragt, warum jeder Einzelne in welcher Situation so reagiert wie er reagiert. Weil jeder auf seinen Erfahrungsschatz zugreift. Meine Empathie, meine Erfahrung und mein angereichertes Wissen qualifiziert mich als Humanenergetikerin zu arbeiten.

 

 

3.     Wie schaffe ich es, dass mein Kind emotional intelligent wird? Falls es eine bestimmte Erziehung zur Entwicklung von emotionaler Intelligenz gibt, wie sieht die aus? Und: Wann fange ich damit an?

Kinder lernen von ihrer nächsten Umgebung dazu, das heißt, von den Menschen mit denen sie tagtäglich beisammen sind. Erziehen bedeutet den Kindern die eigenen Werte vorzuleben. Somit muss ich bei meiner persönlichen emotionalen Intelligenz beginnen und darauf achten, wie ich mit mir selbst und anderen Menschen umgehe. Bin ich einfühlsam und gehe ich empathisch auf andere zu? Wenn ja, werde ich es wesentlich leichter haben, dass meine Kinder empathisch auf andere Kinder und ihre Mitmenschen zugehen. Ich kann von meinen Kindern nicht etwas einfordern, dass ich selbst nicht lebe. Also sollte das Motto lauten: So wie man in den Wald hineinruft, so schallt es zurück.

 

 

4.     Was müssen die Eltern beachten, damit aus ihren Kindern empathische und moralisch gute Menschen werden?

Anfangs wäre es gut, wenn sich jeder Elternteil überlegt, welche Werte er in seinem Leben als wichtig empfindet, welche wandelbar sind, wo man bereit ist Kompromisse einzugehen, und welche Bedürfnisse jeder Einzelne für sich hat. Meistens geht das einher mit der Schwangerschaft: die werdende Mutter sowie der werdende Vater beginnen nachzudenken, was für ein/e Mutter/Vater man sein möchte. Wie möchte man sich von seinen eigenen Eltern unterscheiden? Jeder denkt über seine Kindheit nach, welche Erziehungsmaßnahmen übernommen wurden, und welche gezielt geändert werden sollen. Schließlich wird nicht nur ein Kind geboren, sondern auch eine Mutter und ein Vater. Selbstreflektierte Eltern, die die Werte des Partners kennen und mit diesen an einem Strang ziehen, werden ihren Kindern ein klares Bild vermitteln können. Je klarer die Eltern kommunizieren - und das mit einer Ruhe und Gelassenheit – desto besser können sie ihren Kindern dementsprechend Empathie und Moral vorleben.

Jesper Juuls spricht in seinem Buch „Neue Wege zur Erziehung“ von den persönlichen Grenzen jedes Einzelnen, wie wichtig diese sind, und dass sie sich jeden Tag verändern dürfen. Er empfindet es als notwendig in der Ich-Form zu sprechen, damit Kinder unter anderem lernen, welche Bedürfnisse die Eltern haben, und dass diese sich von ihren unterscheiden dürfen. Sein Buch „Nein aus Liebe – Klare Eltern – starke Kinder“ ist meiner Meinung nach nicht nur für Eltern-Kind-Beziehungen gedacht, sondern kann sehr gut auf die Partnerschaft umgemünzt werden. Auch die Beziehung zwischen den Eltern trägt zu der emotionalen Intelligenz des Kindes bei.

 

5.     Wie soll man als Mutter, Vater reagieren, wenn das eigene Kind im Kindergarten auf andere haut oder auf dem Spielplatz die anderen wegdrängt oder ihnen die Spielsachen wegnimmt?

Es gibt kein fertiggestelltes Kochrezept, an das man sich halten kann, weil jedes Kind aus anderen Gründen hinhaut. Füllen Sie den Erfahrungsschatz Ihres Kindes und nehmen Sie sich die Zeit Ihrem Kind immer wieder mit einer Ruhe zu erklären, warum Sie persönlich das nicht in Ordnung finden. Natürlich kann es als lästig empfunden werden sich zu wiederholen, aber das Alphabet haben wir auch nicht nur durch einmal Durchlesen gelernt. Geben Sie Ihrem Kind Zeit es zu lernen. Lassen Sie das Kind erzählen, warum es das getan hat, und nehmen Sie die Bedürfnisse Ihres Kindes ernst. Schließlich wollen auch Sie ernst genommen werden. 

 

Ich danke für das Interview!

 

Ich.Du.Wir Gefühle - wenn die Stille einkehren darf - die Im-Puls Tage mit Felix Gottwald

 

Rechtzeitig vor dem Herbstbeginn war ich bei den Im-Puls Tagen mit Felix Gottwald in der Therme Loipersdorf und durfte der Stille mehr Aufmerksamkeit und Raum schenken. Natürlich ist es absolut faszinierend, wenn man die Möglichkeit hat mit einem so renommierten Sportler Zeit zu verbringen, und von ihm zu lernen. Eine Bereicherung, die ich nicht missen möchte und jedem weiterempfehlen kann, weil Felix ist greifbar, anwesend und stimmt sich auf die einzelnen Persönlichkeiten die als Teilnehmer dabei sind, voll und ganz ein. Er erzählt und schenkt der Stille von Beginn an Raum.

 

Was war mein persönliches Highlight, außer in den Pausen mit Felix zu plaudern?

Die Nachtwanderung im Wald und im Umland von Loipersdorf. Felix meinte, wenn wir den Raum verlassen, sprechen wir kein einziges Wort, erst, wenn wir uns wieder in diesem Raum befinden, können wir uns unterhalten. Das war schon interessant, weil die Gruppe hat sich gerade erst kennengelernt und es wäre fein gewesen, sich während dem Spaziergang zu unterhalten, doch das gab es nicht. Und schon sind wir losgestartet. Es war eine sehr spannende Erfahrung, weil zuerst der Kopf eine Sache nach der anderen versucht zu bedenken und auf einmal konzentriert man sich nur auf die eigene Atmung und die Schritte die man macht. Jeder versucht die dunkle Umgebung, die Geräusche, die Luft, den Himmel, die Bäume und die Wiesen mit all seinen Sinnen aufzunehmen und endlich ist der Moment da, wo der Kopf ruhig ist und man merkt, wie schön Stille sein kann. Die Nachtwanderung war nur ein Teil des Seminares und zu viel möchte ich Dir gar nicht verraten, sondern nimm Dir Zeit und buche die Im-Puls Tage. Es lohnt sich!

 

 

Wendepunkte Astrologische Beratung Ursula Hütter Felix Gottwald ImPuls Tage Loipersdorf
Felix Gottwald & Ursula Renate Hütter ©Im-Puls Tage

 

 

Ich persönlich bin schon seit längerem ein riesiger Fan der Stille geworden, und versuche sie ganz bewusst immer wieder in meinen Alltag einzubauen, weil sie Kraft schenkt und gleichzeitig können Körper, Geist und Seele ruhen. Gerade heute! Wir leben in einer digitalisierten Welt, werden ständig von so vielen Einflüssen überrollt, nehmen uns zu wenig Zeit für uns selbst und ständig sind wir getrieben. Ein Termin verfolgt den anderen, ein Email ist wichtiger als das darauffolgende. Wir sind ganz einfach in einem Dauerstresszustand und das ist nicht gesund. Es ist kein Wunder das die Burn Out Rate ansteigt. Genau deshalb solltest Du Deiner Stille einen Fixplatz in Deinem Alltag geben und Dir jeden Tag 5-10 Minuten absolute Stille gönnen - das kann etwas bewirken. Es sind die Kleinigkeiten die Großes bewirken. Es müssen nicht immer 30 Meditationen sein oder 1 ½ Yogaeinheiten, wenn Du Dir jeden Tag 10 Minuten für Dich in der absoluten Stille bewusst nimmst, kann das Deine innere Ausgeglichenheit fördern.

 

Übrigens, es besteht Suchtgefahr, wenn man einmal der Ruhe Platz geschenkt hat. ;)

 

Fazit: ich bin mit vielen Eindrücken nach Hause gegangen und konnte bereits Dinge in meinem Leben integrieren. Dank der anderen 11 Teilnehmer, konnte ich ebenfalls von ihnen etwas mitnehmen. Also die Gruppengröße empfinde ich als herrlich angenehm, weil sie ist intim und so bekommt wirklich jeder Zeit mit Felix zu plaudern.

 

Dank an Felix, Danke an alle Teilnehmer aus meiner Gruppe!

 

 

 

Im-Puls Tage Termin 2016

  • 21.-23. Oktober 2016
  • 08.-10. November 2016
  • 16.-18. Dezember 2016

 

Hier findest Du den Link zu seiner Homepage www.felixgottwald.at.

 

 

Wissensdurst - Gedankenhygiene befreit die Seele!

 

Unsere Gedanken besitzen eine große Kraft und in welcher Größe, das ist unsereins noch nicht allen bewusst. Dein Gedankengut ist Dein persönlicher Drahtzieher. Gedankenhygiene befreit deine Seele! Hör also genau hin, was Du zu Dir oder zu anderen sagst! Ich bin kein Fan von positivem Denken, weil ich davon überzeugt bin, dass nur positives Denken nicht funktioniert. Ich kann mich nicht von etwas überzeugen, wenn ich es nicht verinnerlichen kann. Wichtig ist, dass ich meine Emotionen mit meinen Gedanken verbinde und die Worte so ehrlich wähle, dass ich damit Freude und Vertrauen spüren und versprühen kann. 

 

 

Wendepunkte Ursula Hütter Blog Wissensdurst Gedankenhygiene Shutterstock
Gedankenhygiene ©Shutterstock

 

Anfangs ist es notwendig seinen persönlichen Gedanken ein Gehör zu schenken und darauf zu achten, was man täglich zu sich sagt, um anschließend beobachten zu können, welche Auswirkungen diese Gedanken und Gefühle haben. Mach Dir bewusst, dass Gedanken Gefühle auslösen. Wenn Du Dir in regelmäßigen Abständen sagst, das schaffe ich nicht oder das kann ich nicht, wie sollst Du Dich bei diesen Gedanken gut fühlen? Also wenn Du negativ denkst, wirst Du auch negative Gefühle wahrnehmen. Konzentrierst Du Dich ausschließlich auf ehrliche positive Gedanken, dann wirst Du positive Gefühle verspüren.  

 

Wenn wir immer nur sehen, was wir nicht haben, dann setzen wir den Fokus unserer Gedanken darauf, und werden uns diese Wirklichkeit immer wieder erschaffen. Verändern wir unseren Fokus auf das was wir wollen, dann werden wir leichter die Schritte wahrnehmen und erkennen, welche wir setzen müssen, damit die gewünschte Wirklichkeit, Wirklichkeit werden kann. Klingt komisch, ist aber so. Also verändere Deinen Fokus! Ich sage nicht, dass es einfach ist, das täglich umzusetzen, aber es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen. Ich bin ehrlich zu Dir, Disziplin und Handeln ist notwendig um ins Kreieren zu kommen. Albert Einstein sagte „die reinste Form des Wahnsinns ist es, alles beim Alten zu belassen und zu hoffen, dass sich etwas ändert.

 

Liebend gerne gebe ich Dir ein Beispiel, wie man seine Sichtweise verändern kann, und dadurch ganz anders mit seinen Gedanken auf ein Thema zugehen kann. Ich sage immer zu meinen Klienten, dass es keine Probleme gibt. Wenn man von Problemen spricht, geht man bildlich von einem großen schweren Brocken aus, der vor einem liegt und der hemmt. Man weiss nicht was man mit ihm tun soll, man ärgert sich, dass er im Weg steht, und deshalb geht man mit gebückten Schultern durch die Welt, macht sich sogar noch Sorgen, wo das nächste Problem auf einmal auftauchen könnte - und zack, schon ist es da. Also macht man sich Sorgen über etwas, das noch nicht einmal eingetroffen ist. Das alles kann das Wort Probleme in uns auslösen.

 

Ich habe das Wort „Problem/e“ aus meinem Wortschatz aussortiert, und verwende stattdessen das Wort „Aufgabe“. Den Begriff „Aufgabe“ empfinden wir als leichter und ist mathematisch lösbar. Für jede Aufgabe gibt es mehrere Lösungsansatz, genauso wie es mehrere Wege nach Rom gibt. Durch diesen Gedankenansatz sind wir automatisch offen und durch diese Offenheit können Lösungsansätze sogar von ganz alleine auf uns zukommen. Ob es jetzt darum geht, an einer Kreuzung stehen zu bleiben und zu verweilen, ob ich rechts oder links daran vorbei gehe, drüber steige oder mit Hammer und Meisl ihn langsam klein schlage und die Steine Stück für Stück wegräume. Vielleicht kommt sogar jemand vorbei und hilft uns dabei, den Brocken wegzuräumen oder schenkt uns einen ganz anderen Lösungsansatz, an den wir noch nicht einmal ansatzweise gedacht haben. Übe Dich im Vertrauen und habe Geduld. Es gibt viele Möglichkeiten und es kann auch sein, dass sich Aufgaben von ganz alleine lösen. Du hast den freien Willen und kannst Dir sicher sein, Du wirst die für Dich stimmige Entscheidung treffen. Selbst die Entscheidung stehen zu bleiben und nicht zu handeln, auch das ist bereits eine Handlung. Sei Dir dem bewusst.

 

Mit diesem Gedankenansatz kannst Du aus der Opferrolle hinausgehen und übernimmst die Verantwortung für dich persönlich. Und vergiss nicht, nicht immer muss ein Verlust, Verlust bedeuten, sondern beinhaltet einen positiven Effekt der Deine Persönlichkeit verfeinert. Gerald Hüther, der deutsche Hirnforscher hat einmal gesagt: "Das Leben ist kein Zustand, es ist ein Prozess." 

 

 

Lass mich wissen, welche Auswirkungen dieser neue Gedankenansatz in Deinem Leben hat. Mir hat er viel Leichtigkeit und Vertrauen geschenkt, und dadurch erkenne ich die Geschenke die ich mir selbst durch meine Gedankenhygiene geschenkt habe, viel schneller.

 

Viel Freude beim Gedanken beobachten! 

 

 

 

Ich.Du.Wir Gefühle - Respekt Mamas!

In den letzten Tagen durfte ich wieder intensiv in das Familienleben von meiner Kinderfreundin und Schwester reinschnuppern. Die Alterspalette war von 3 bis 10-Jährigen und maximal 3 Buben. Ich denke, es macht einen Unterschied ob man nur Jungs hat, Bub und Mädchen oder nur Mädls – keine Mischung ist leichter oder schwieriger, aber ich denke, die Herausforderungen sind unterschiedlich. Alles hat seine Vorteile und bietet dementsprechende Challenges. ;)

 

Ich selbst bin siebenfache Tante und dreifache Großtante, aber als Tante kann ich nach wenigen Tagen wieder gehen und meine Tanker in Ruhe auffüllen. Das ist bei Euch Müttern nicht der Fall. Und deshalb möchte ich in diesem Blogbeitrag ein Loblied für alle Mütter und Menschen, die täglich mit Kindern arbeiten, singen.

 

WOW! Tiefster Respekt was Ihr Tag für Tag leistet. Es ist enorm. Ihr trefft tagtäglich auf die unterschiedlichsten Charaktere, die voller Energien, Bedürfnisse, Wünsche, Träume, Ängste und Zweifel sind. Die Kommunikation wird auf jeden Einzelnen abgestimmt, charakterlich oder altersgerecht. Zusätzlich sollt Ihr Euch Zeit nehmen können für eure Bedürfnisse, auftanken und das zu handeln ist nicht gerade leicht.

 

Non stop 24/7 seid Ihr im Einsatz, ob als Köchin, Krankenschwester, Erzieher, Freund, Familienorganisator, Eventmanager, Tröster, Bäckerin, Reinigungsdame, Lehrer, Taxifahrer, Leseoma, Animateur, Wäscherin, Einkäufer, Richter, Anwalt oder Spielgefährte. Und hier handelt es sich „nur“ um die Jobs, die Ihr für das Leben der Kinder benötigt. Dann kommen noch die beruflichen Jobs dazu, die Bedürfnisse und Wünsche der Kollegen und Chefitäten, achja und die des Partners dürfen nicht außer Acht gelassen werden. Wo seid da Ihr? Also achtet auf Eure Me-Time.

 

 

Wendepunkte Ursula Renate Hütter Respekt Mama Blog
Mama mit Sohnemann - ©Shutterstock

 

 

Also liebe Mütter, liebe Frauen, werdet euch bewusst - ihr seid definitiv Superfrauen, Superhelden, Supermamas!!! Muttertag darf ruhig öfters im Jahr vorkommen, als nur einmal. ;) Der Geburtstag der Kinder ist auch Euer Geburtstag, weil schließlich seid Ihr 10 Stunden oder mehr in den Wehen gelegen und habt all Eure Kraft zusammengenommen, um den kleinen Zwerg auf die Welt zu bringen. An dem Tag wurde nicht nur ein Kind geboren, nein auch eine Mutter und ein Vater. Also bitte, wenn Eure Kinder die Kerze auf der selbstgebackenen Torte ausblasen, dürft Ihr Euch für Euch etwas wünschen und dankbar sein, dass Ihr Ihr seid.

 

 

Wenn die Kinder schlafen, ist Euer Tag deshalb noch lange nicht vorbei. Dann wird die Küche zusammengeräumt, die Kleidung gewaschen und zusammengelegt und ja genau - Ihr müsst ja auch mal duschen und Euch um Eure Weiblichkeit kümmern. Eure Tage sind lang und die Nächte sind kurz, egal ob Sommer oder Winterzeit und natürlich lieben es die Kinder sich in der Nacht zu Mama und Papa ins Bett zu kuscheln. Daneben einen erholsamen Schlaf zu bekommen, muss man lernen. Genügsamkeit und Ausschlafen bekommt eine ganz neue Bedeutung.

 

Um 00.00 Uhr endet Euer Tag und um 6.00 Uhr startet schon der Nächste, aber nächtliche Überraschungen sind nicht ausgeschlossen. 100ten Diskussionen seid Ihr täglich ausgesetzt, weil schließlich wollen Eure Kinder ihren Willen durchsetzen und bieten Euch viel Reibungspotenzial. Dabei die Ruhe zu behalten ist nicht immer einfach, aber Ihr gebt immer Euer Bestes. Schuhe selbst anziehen, die Hose mag ich nicht, der Socken sitzt nicht richtig und da tut was weh, das Micky Maus Heft muss noch in meine Tasche und Mama, wo ist mein Stoffhund? Welche Diskussionen lasse ich sie gewinnen? Denn immerhin brauchen sie ebenfalls Bestätigung.

 

Respekt ladies! Weiter so und speichert Euch gut das Lächeln Eurer Kinder - weil das Lächeln von Kindern ist das reinste Geschenk.

 

Wissensdurst - Wann ist eine Astrologische Sitzung sinnvoll! Was kann mir die Astrologie eigentlich sagen?

 

Vorweg möchte ich noch zwei, drei Dinge loswerden, bevor ich Dir die Frage beantworte.

  • Bitte vergiss die Horoskope in der Tageszeitung oder Monatszeitung, weil diese gehen nicht auf Dein persönliches Horoskop ein. Ich lese sie liebend gerne zum Spaß, aber mehr nicht. ;)
  • Jeder einzelne von uns hat alle zwölf Sternzeichen in seinem Horoskop drinnen und das macht das ganze so spannend, weil selbst ein Krebs kann mehr Löwe in sich tragen, als Krebs. Deshalb sind die Astrologen wichtig, weil die können das lesen und dir übersetzen.
  • Das Horoskop ist wie ein Baum mit Stamm und Wurzeln, aber Du ganz alleine entscheidest, wie Du Deine Krone gestaltest. Gehst Du rechts oder links? Also möchte ich damit sagen, dass Du Deinen eigenen Willen hast und die Astrologie nicht Dein Schicksal darstellt.
Wendepunkte Baum Astrologie Blog Ursula Renate Hütter
ein Lebensbaum - ©Shutterstock

 

Die persönliche Astrologie zeigt uns Qualitäten an - Stärken und Schwächen, Ansichten und Eindrücke, wie wir uns darstellen, wie wir wahrgenommen werden, wo wir unsere Wunden haben und so vieles mehr, aber es liegt an Dir, welche Du auslebst und welche nicht. Lebst Du sie in der Hemmung aus und lässt jemand über Dich fremdbestimmt entscheiden oder agierst Du selbstbestimmt. Kümmerst Du Dich um Deine Stärken und Schwächen oder schiebst Du diese zur Seite? Das Schöne an der Astrologie ist, Du bekommst einen neuen Blickwinkel, mehr Verständnis für Dich, für die Geschichten der anderen und kannst selbstbestimmt entscheiden, wie Du Deine Baumkrone weiterhin gestaltest, weil Du bist für Dich und Deine Entwicklung verantwortlich.

 

Bei der Partnerastrologie schaut man sich an, wie die jeweilige Gefühlswelt der Partner aussieht und ob die selbe Emotionale Intelligenz vorhanden ist. Wie man gemeinsam nach Außen geht und wo die gemeinsamen Stärken und Schwächen sind.

 

Das Kinderhoroskop dient den Eltern, um die persönliche Geschichte ihrer Kinder früher zu erkennen. Aber ganz wichtig ist mir, dass Du dadurch die Gefühlswelt Deines Kindes besser verstehen kannst. Jedes Kind ist einzigartig und jedes benötigt etwas ganz Anderes.

 

Die Wirtschaftsastrologie lese ich liebend gerne, aber dafür gibt es spezialisierte Astrologen, die sich mit dem Thema befassen. Diese zeigen die Zeitqualitäten der Gesellschaft auf, aber auch hier ist die Verantwortung wie sich die Gesellschaft entwickelt bei jedem einzelnen.

 

 

Was ist mein persönliches Ziel mit der Astrologie – der psychologischen Astrologie?

Ich möchte Dir mehr Bewusstsein für Dich schaffen, weil wenn Du Dich selbst besser kennst, hast Du automatisch mehr Verständnis für die Andersartigkeit der anderen und kannst somit gelassener auf den anderen zugehen. Du lernst zu sehen, jeder hat seine Geschichte und jede einzelne ist Einzigartig. Selbst Zweieiige Zwillinge die in derselben Familie aufwachsen, wachsen für sich betrachtet unterschiedlich auf.

 

Wann es ist eine astrologische Sitzung sinnvoll?

Wann immer Du neugierig bist auf Dich und mehr über Dich wissen willst oder wenn Du in einem Veränderungsprozess steckst oder einen anstrebst. Aber hier gebe ich gleich bekannt, dass ich  Dir die Möglichkeiten die sich bieten aufzeige, aber entscheiden wirst Du ganz alleine. ;) Das ist mir sehr wichtig.

 

 

Ich.Du.Wir Gefühle - Was sind die 10. wichtigsten Eckpfeiler einer funktionierenden Partnerschaft?

Ich bin ja kein Freund von dem Wort „Beziehung“, weil sich in dem Wort das Wort „ziehen“ befindet und das erinnert mich automatisch an Seilziehen. Zwei Menschen stehen sich gegenüber und versuchen herauszufinden, wer der Stärkere ist. Das ist der Grund, warum ich das Wort „Partnerschaft“ bevorzuge. Das klingt doch gleich nach einem Team und genau das sollte man sein, wenn man sich in einer Partnerschaft befindet, ein gemeinsames Team.

 

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Partnerschaft - die 10. wichtigsten Eckpfeiler ©Shutterstock

 

Erst vor kurzem habe ich einen tollen Beitrag im Business Inside gelesen. John Gottmann und sein Kollege Robert Levenson haben an der Universität von Washington das „Liebeslabor“ in eröffnet. In dem wurde geforscht, warum sich manche Paare nach Jahren trennen und warum andere zusammenbleiben. Dabei sind sie auf einen wichtigen Punkt gestoßen -  geringe Wertschätzung führt zu Trennungen. Sie haben festgestellt, dass Partner die sich immer wieder in einer Kampf- und Fluchtbereitschaft befinden, eine Trennung verursachen. Also die unterbewusste Sorge vor Kritik und fehlender Wertschätzung, möchten sie umgehend mit Abwehr und Aggression gegenhalten. Wenn keine ehrliche Anteilnahme an Ihrem Partnern und Güte vorhanden ist, dann wird man früher oder später scheitern. Wen der ganze Artikel interessiert, hier geht es zum Link.

 

Dieser Artikel hat mich dazu inspiriert, das Thema Partnerschaft aufzugreifen und welche Eckpfeiler in einer Partnerschaft vorhanden sein müssen, damit es klappen kann. Da wir einem ständigen Wandel ausgesetzt sind, verändert sich natürlich jeder einzelne von uns und somit auch die Partnerschaft. Sprich eine Partnerschaft fordert eine fortlaufende Achtsamkeit und aktiven Aufmerksamkeit von den Beteiligten. Dafür benötigen wir eine Bereitschaft, eine gewisse Flexibilität und das Vertrauen, dass man gemeinsam wächst.  Man sollte sich die Frage stellen, ob man im Großen und Ganzen gemeinsam dasselbe Ziel verfolgt? Ist man bereit, wenn einer vom Weg ein wenig abgekommen ist, sich an der nächsten Kreuzung wieder zu treffen? Die Basis einer Partnerschaft ist ausschlaggebend und wenn das Fundament richtig gebaut wurde, dann kann eine Partnerschaft auch nach 15, 20, 30 oder viel mehr Jahren noch immer wie ein frischverliebtes Pärchen gelebt werden. Ich kenne solche Pärchen und ich finde selbst nach 20 Jahren ist es noch immer ein Genuss ihnen zuzusehen, wie sie miteinander wachsen und voneinander lernen. 

 

 

Die 10 wichtigsten Eckpfeiler einer Partnerschaft, kurz zusammengefasst.

  • ehrliche Kommunikation
  • Respekt für sich selbst und den anderen
  • Vertrauen & Offenheit
  • Zusammenhalt – wir sind ein Team
  • Achtsamkeit & Akzeptanz – jeder darf und soll so sein, wie er ist und das ist gut so!
  • eine gute Mischung aus – WE-Time und ME-Time
  • ein erfüllendes Sexleben 
  • Gemeinsamkeiten und Gegensätze ziehen sich an
  • den selben Humor – Lachen ist die beste Medizin
  • eine gesunde Streitkultur, nach jedem Sturm folgt Sonnenschein

 

Einmal habe ich eine schöne Geschichte von einem Ehepaar gelesen, die ich unbedingt mit euch teilen möchte. Dieses Ehepaar war bereits 50 Jahre verheiratet und wurde in einem Interview nach ihrem Geheimnis gefragt und der Ehemann meinte, „Wir haben uns jeden Tag aufs Neuen für den Anderen entschieden! Ganz einfach. Also ich habe mich jeden Tag aufs Neue in meine Frau verliebt!“. In diesem Sinne entscheidet Euch täglich aufs Neue für Euren Partner, verliebt euch neu und genießt die gemeinsame Stärke die ihr als Team miteinander teilen dürft!

 

Ich sehe Dich.

Ich höre Dich.

Ich nehme Dich wahr und ernst.

 

 

 

Ich.Du.Wir Gefühle - Küssen

 

Am 6. Juli ist wieder der internationale Tag des Kusses und da küssen einfach wichtig ist, dachte ich mir, dem Thema möchte ich gleich einen Blogbeitrag widmen.

 

Küssen hat viele Facetten, transportiert unzählig Bedeutungen und natürlich gibt es unterschiedliche Ausführungen von einem Kuss. Es gibt den Begrüßungskuss, den Kuss der die Funktion der Verabschiedung hat, der Kuss auf die Stirn oder auf die Augen, der Trost spenden kann oder die leidenschaftlichen Küsse innerhalb einer Partnerschaft. Wir küssen auf die Wange, auf den Mund, den Körper oder wie es ältere Generationen ausgelebt haben – Küss die Hand.

 

Wir küssen unsere Kinder, Nichten, Neffen, Tanten, Onkeln, Omas und Opas, unsere Eltern, Freunde und Partner. Küssen ist ein Zeichen der Zuneigung und sagt mehr als tausend Worte.

 

 

Wendepunkte Ursula Hütter Blog Emotionen Gefühle Shutterstock Kuss der internationale Tag des Küssen
6. Juli - der internationale Tag des Kusses

 

Also küssen wir ganz schön viele Menschen in unserem Leben und manch ein Kuss bleibt uns ganz besonders in Erinnerung – wie zum Beispiel der erste Kuss. Der allererste Kuss, den wir im Teenageralter erlebt haben, oder der erste verstohlene Kuss auf die Wange im Kindergarten. Jeder weiß noch ganz genau, mit wem er seinen allerersten Kuss erlebt hat, wie die Umgebung war und wie viele Schmetterlinge sich im Bauch breitgemacht haben. Vielleicht ist das Datum noch in unserem Kopf. Diese Erinnerungen bleiben einem für immer. Eine ganz besondere Bedeutung hat der erste Kuss in einer neuen Partnerschaft. Der Moment, wenn man merkt, jetzt passiert es, weil das Prickeln schon in der Luft liegt, die Blicke werden intensiver und bum da ist er – der erste Kuss mit dem neuen Mann oder der neuen Frau. Manch ersten Kuss werden wir nie vergessen und bei anderen können wir nachdenken, soviel wir wollen – die Erinnerung ist verflogen. Es gibt die Küsse die wir bereuen und die hat jeder in seiner Gedankenkiste.  Die alltäglichen Küsse oder der Schmusekuss auf der Couch.

 

Aber was sagt uns ein Kuss?

Mit einem Kuss vermitteln wir unsere Gefühle. Küssen kann sehr intim sein und uns verführen. Wir zeigen dem anderen, dass wir uns auf etwas einlassen. Wir lassen Nähe zu und zeigen Zuneigung. Auch wenn es einmal einfach nur Spaß sein soll, den wir erleben möchten. Wir teilen in dem Moment etwas mit jemanden. Oder er kann uns zeigen, ob eine Partnerschaft bald auseinandergeht.

 

Unnützes Wissen gibt es nicht:

·      In 70 Lebensjahren verküssen wir 110.000 Minuten unseres Lebens.

·      Es gibt zahlreiche Tipps im Internet wie man richtig küsst.

·      Küssen ist gesund und stärkt das Immunsystem.

·      Er bringt Freude oder spendet Trost!

·      Küssen kann man lernen.

 

Wann hast du das letzte Mal geküsst?

 

 

Tipp: Küsse öfters! Küsse gerne! Küssen sagt mehr als tausend Worte.

Ich.Du.Wir Gefühle - Unterschied zwischen Emotionen & Gefühlen

 

Was ist der Unterschied zwischen Emotionen und Gefühlen?

Immer wieder stellen wir uns die Frage, wo eigentlich der genaue Unterschied zwischen Emotionen und Gefühlen liegt. Wie wirken sie aufeinander und wie kann ich sie unterscheiden?

 

 

Emotion ist lateinisch und heißt „ex“ und „movere“ – Bewegung nach Außen.

Gefühle sind der Ausdruck unserer wahrgenommenen Emotionen.

 

 

Man nehme die Eisberggrafik - dann befinden sich die Emotionen unter dem Wasser, im Unterbewusstsein im limbischen System und die Gefühle oberhalb des Wassers, dort wo sich das Bewusstsein befindet. Früher wurde von der klassischen Aufteilung gesprochen, wo das Unterbewusstsein 80% und das Bewusstsein 20% des Eisberges bilden. Mittlerweile ist die Prozenteinteilung anders berechnet – nämlich 95% Unterbewusstsein und 5% Bewusstsein. Das ist schon ein großer Unterschied und dabei können wir erkennen, dass unser Unterbewusstsein eine viel größere Rolle spielt als wir immer angenommen haben.

 

Wendepunkte Ursula Hütter Blog Emotionen Gefühle Shutterstock Eisberg
Eisberggrafik: Bewusstsein - Unterbewusstsein ©Shutterstock

 

Aber was ist jetzt der Unterschied zwischen Emotionen und Gefühlen?

Bei Emotionen handelt es sich um Basisemotionen – wie Freude, Ärger, Angst, Überraschung, Trauer und Ekel, also Urinstinkten. Diese Emotionen lassen sich nicht unterdrücken, sie kommen effektartig zum Vorschein. Hier sind mentale und körperliche Prozesse gekoppelt und veranlassen uns so zu Handlungen. Zudem erkennen wir sehr gut, ob Menschen wirklich eine Emotion fühlen oder sie nur vorspielen, weil die Emotionen über die Mimik unweigerlich zum Vorschein kommen. Im Gegensatz zu unseren Gefühlen sind unsere Emotionen nicht so gut zu steuern.

 

Ein Gefühl bedeutet das Bewusstwerden einer vorangegangenen Emotion. Neurowissenschaftler unterscheiden oft zwischen Emotionen, also der körperlichen Reaktion auf einen äußeren Reiz hin, und Gefühlen, bei denen das Gehirn die Reaktionen des Körpers verarbeitet. Nur Emotionen, die in die Hirnrinde gelangen, werden als bewusste Gefühle wahrgenommen. Da wir die Gefühle im Bewusstsein wahrnehmen, werden wir uns auf diese fokussieren. Gefühle gehören zu den spontanen Lebensregungen wie Atmen, Gehen, Weinen usw. Wir können sie insoweit beeinflussen, wie wir auch unser Atmen und Gehen beeinflussen können. Doch in der Regel atmen und gehen wir so unwillkürlich, wie wir fühlen. Durch Achtsamkeiten können wir sie erspüren und mitbestimmen in welcher Größe sie Platz einnehmen. Sie sind immer da, manchmal kleiner und unscheinbarer und manchmal in verstärkter Form.

 

Welche Aufgabe haben Gefühle?

Gefühle schaffen in uns Erinnerungen und diese Erfahrungen speichern wir ab. Sie helfen uns diese Erfahrungen zu bewerten und dadurch regulieren sie unsere Beziehungen zu anderen Menschen. Gefühle stoßen uns dazu an Entscheidungen zu treffen.

 

Wie kann ich lernen meine Emotionen zu steuern?

Ja, das funktioniert! Durch Achtsamkeitsarbeit. Lerne deine Gefühle zu verstehen und finde heraus wo sie ihren Ursprung haben, dann kannst du gezielt mit Übungen über die Gefühle die Emotionen verändern. Oft reicht schon ein kurzer Blick, um es zu verstehen und es zu verändern. Ich persönlich bin kein großer Fan von positiven Denken. Nur positives Denken alleine funktioniert nicht, weil es muss im Herzen ankommen. Positives Denken muss gekoppelt werden mit positiven Empfindungen – diese Kombination ist der Schlüssel, wie wir anfangen können Emotionen zu verändern und in Folge wandeln sich unsere Gefühle.

 

Du willst mehr wissen, dann melde dich gleich für den Vortrag über Emotionale Intelligenz am Montag, den 18. Juli an.

 

Wissensdurst - der Mond im Schützen

Der heutige Vollmond im Schützen inspiriert mich dazu, euch etwas mehr Wissen aus astrologischer Sicht über unseren Mond mitzugeben. Ganz im Sinne vom Schützen (der Wissensgeber)! Vielleicht erkennst du sogar einen Menschen in deiner Umgebung, der einen Schütze-Mond haben könnte!

 

Der Mond zeigt die innere Welt der Gefühle, und ist daher einer der wichtigsten Bestandteile eines Menschen. Vorweg möchte ich sagen, der Mond hat meistens mehrere Färbungen durch Konstellationen (Hausstellung und Aspekte), also einen reinen Schütze Mond findet man selten. Das ist ein Grund warum die Astrologie eine gewisse Komplexität mit sich bringt. Wir wollen es heute nicht verkomplizieren, sondern ganz einfach halten.

 

Zuerst möchte ich euch ein Beispiel geben, welch unterschiedliche Auswirkungen der Mond auf die Persönlichkeiten haben kann. Zwei Personen haben im Abstand von 2 Tagen Geburtstag, beide haben denselben Aszendenten und besitzen somit ein sehr ähnliches Horoskop. Das liegt daran, dass Sonne und Mond zu den schnellsten Planeten zählen, und dass sich selbst diese Planeten bzw. Gestirne in 2 Tagen nicht so schnell ändern. Jetzt hat eine Person den Mond in einem Feuerzeichen, besitzt ein leidenschaftliches und feuriges Temperament. Geht gerne ins Außen und befindet sich im ständigen Austausch mit anderen Menschen. Wissbegierig und neugierig. Die zweite Person hat den Mond in einem Erdzeichen und ist dadurch im Besitz von Ruhe und Gelassenheit, wirkt eher schüchtern und zurückhaltend. Wirkt nachdenklicher und kontrollierter. Alleine diese Veränderung kann durch 2 Tage (obwohl die restlichen Konstellationen gleich sind) hervorgerufen werden.

 

Viele Fragen sich natürlich, wie das bei Zwillingen aussieht, da die doch 1:1 dasselbe Horoskope haben. Natürlich werden wir von unserer Außenwelt geprägt, und besitzen einen eigenen Willen. Ich erkläre es immer so – das Grundhoroskop ist wie bei einem Baum der Stamm und die Wurzeln. Dadurch wird uns eine Grundlage, einen Rahmen an Möglichkeiten geboten. Mit unserem eigenen freien Willen und dem Treffen von Entscheidungen gestalten wir unsere Baumkrone. Astrologie sollte nicht den Anschein vermitteln, dass wir einem Schicksal ausgeliefert sind, weil das wäre ein komplett falscher Ansatz. Wir orientieren uns an unsere Eltern, Geschwistern, Schul-/Arbeitskollegen und selbstverständlich an der Gesellschaft.

Und bei Zwillingen ist es so, dass sich ein Zwilling an der Mutter und der andere am Vater orientiert, und somit den weiblichen bzw. männlichen Anteilen in seinem Leben mehr Aufmerksamkeit schenkt - und das ist bereits ausschlaggebend.

 

Aber wie ist jetzt ein Mensch der den Mond im Schützen hat?

Der Schütze ist der Wissende und Sinnsuchende. Humorvoll, optimistisch und offen geht er mit seinem feurigen Temperament durchs Leben. Meist interessiert er sich für Kunst und Kultur, steckt sich große Ziele und kann als Besserwisser wahrgenommen werden. Er stellt an sich und andere hohe Ansprüche, und neigt dadurch manchmal zu Übertreibungen. Meist gut gelaunt, sind sie dennoch häufig ruhelos, stürmisch, offen, direkt und spontan. Sie sind sehr begeisterungsfähig und ihr Optimismus ist unerschütterlich. Sie verzeihen großherzig, sind hilfsbereit und sehr positive Menschen. Ihre Pläne und Meinungen können sich schon recht rasant ändern, weil sie dazu tendieren die Dinge von einem anderen Standpunkt zu betrachten und sollte dies der Fall sein, kann sich dementsprechend die Meinung ändern. Schnell sind sie für etwas Neues zu begeistern. Also Feuer und Flamme fangen sie recht schnell. Manchmal hapert es an der Ausdauer. Und allergisch reagieren sie auf Bevormundung, Kontrolle, Druck und Autoritäten, weil ihr Freiheitsdrang für sie enorm wichtig ist. Sie sind die Entdecker und Abenteurer, kommen schwer zu Hause an. Gut wäre es, sich in Demut zu üben.

 

PS: Übrigens ist morgen die Sonnwende – also wird der Vollmond sicher ein schönes, rotes Spektakel am Himmel bieten.

 

 

 

Ich.Du.Wir Gefühle - Intuition und Zweifel - arbeiten die Hand in Hand?

 

Ein Wissen ohne Wissen –  das ist die Intuition.

Jeder von uns kennt und hat dieses Bauchgefühl – dieses unbewusste Wissen, dass uns dabei hilft etwas zu tun, obwohl wir nicht wissen warum. Auch wenn sie uns nicht immer bewusst ist, sie ist rund um die Uhr da, die Intuition. Manche beschreiben die Intuition als Bauchgefühl oder Geistesblitz.

 

Zitat Einstein: „Alles, was zählt, ist die Intuition. Der intuitive Geist ist ein Geschenk und der rationale Geist ein treuer Diener. Wir haben eine Gesellschaft erschaffen, die den Diener ehrt und das Geschenk vergessen hat.“

 

 

 

 

Schon lange Zeit widmen sich Neurologen, Psychologen und Philosophen dem Thema der Intuition. Die Wissenschaftler wollen das subtile Wissen, welches ohne Denken und jeglicher Logik gekoppelt ist, genauestens verstehen. Was macht es in unserem Gehirn? Wie treffen wir Entscheidungen? Es gibt zahlreiche Fragen, die sich die Wissenschaftler stellen, damit sie greifbarer wird, die Intuition.

 

Wenn man seine Intuition stärken möchte, hilft vieles, nur nicht denken, weil der Verstand hat damit gar nichts zu tun. Das Erste worum wir uns kümmern müssen, wenn wir unsere Intuition stärken wollen, ist es in die Achtsamkeit zu gehen, in der Stille reinfühlen und damit die eigene Wahrnehmung stärken.

 

Mütter und Väter, z.B. schärfen automatisch ihre Intuition und nehmen instinktiv wahr, wenn ihr Kind etwas braucht. Diese Verbundenheit zu sich selbst und dem Baby, sowie die Verantwortung für einen anderen Menschen ist ausschlaggebend. Auch zwischen Paaren findet meist eine sehr intuitive Beziehung statt. Man weiß was der andere empfindet, denkt oder sogar wie er/sie handeln würde. Meiner Meinung nach ist die Intuition mit der emotionalen Intelligenz verbunden. Erst wenn ich mich selbst sehe und wahrnehme, kann ich auf andere dementsprechend einfühlsam zu gehen. Natürlich gibt es Menschen, die ihre Intuition unterdrücken, bewusst oder unbewusst, zeitweise oder immer. Ist das der Fall, dann werden die meist als die Elefanten im Porzellanladen wahrgenommen.  

 

Unser Bauchgefühl gibt uns positive Hinweise und stellt Warnschilder (Zweifel) auf. Diese Warnschilder zeigen uns, wenn wir auf der Hut sein sollen oder sie schützen uns davor einer falschen Entscheidung zu treffen. Vielleicht sind uns die Auswirkungen noch nicht bewusst. Wenn ein Warnschild sich spürbar auftut, ist es hilfreich sich mittels Fragen vorwärts zu hanteln.

 

Ist dieses Warnschild ein Zweifel oder will es mich warnen?

Wenn es ein Zweifel ist, wo hat er seine Wurzel?

 

 

Was habe ich davon, wenn ich meiner Intuition folge?

Du erkennst den Unterschied zwischen deinem Ego und deiner inneren Stimme. Du lebst dich authentischer aus, weil du die Verbindung zu dir selbst herstellst. Selbstbestimmt triffst du deine Entscheidungen. Du erkennst deine eigenen Bedürfnisse, Wünsche und kannst diese besser formulieren. Du weißt, welchen Weg du gehen sollst.

 

Also mach dir Gedanken darüber, wann schenkst du deinem Bauchgefühl Gehör und wann erstickst du das Gefühl? Wer bekommt öfters Aufmerksamkeit – das Herz oder das Ego.

 

Sollte es sich um einen Zweifel handeln, dann lies zur Abrundung den unten angeführten Blogbeitrag. Wenn du das Gefühl hast, du musst für dich eine Entscheidung treffen, dann nütze gleich die Gelegenheit und hol dir frische Inputs im Blogbeitrag über „Die Kunst der Entscheidung“.

 

Blogbeiträge:

Mensch und Natur. Mit offenen Augen.

 

Es war ein wunderschöner Tag, bei dem es ein Muss war in den nahegelegenen Park zu gehen und sich in der Wiese fallen zu lassen. Der Mittagskaffee in der Hand, die nackten Füße spielen mit dem Gras. Es ist der richtige Platz, um eine Auszeit zu genießen. Am Rücken liegend sind die Augen auf den Himmel und die umliegenden Bäume gerichtet. Die Sonne blitzt an den Wolken vorbei und das Spektakel am Himmel beginnt. Wie ein Film kann man beobachten wie die Wolken größer werden, sich mit anderen Wolkenteilen verbinden, ganz sanft weiterziehen, die Farbe verändern und dennoch immer die Sonne im Hintergrund haben. Das Gras duftet und die vorbeifahrenden Autos werden nicht wahrgenommen, weil die Büsche und Bäume rundherum den Lärm abfangen. Die Seele baumelt! Pures Sein und Genuss sind spürbar. Gedanken kommen rein, werden aufgenommen und manche lässt man wieder ziehen.

 

 

    Fotocredits: Ursula Hütter 

 

 

Wir verändern uns ebenfalls täglich, nehmen immer wieder eine neue Perspektive ein und ziehen weiter.  Wir produzieren, erschaffen und lassen unsere kreativen Ergüsse raus. Benötigen das Zusammenspiel von mehreren Informationen, damit wir uns weiterentwickeln können. Nehmen neue Menschen in unseren Kreis auf, lassen Alte ziehen.

 

 

Und ganz wichtig, obwohl wir sie nicht jeden Tag sehen können, die Sonne scheint. Geht mit offenen Augen durch die Natur und genießt das Beobachten.

 

 

Ich.Du.Wir Gefühle - der ständige Wandel - immer wieder diese Veränderungen...

 

 

Wir kennen alle, dass es im Leben immer wieder zu Veränderungen kommt und manch eine mögen wir ja überhaupt nicht. Aber wie können wir leichter mit Veränderungen umgehen oder sie in unserem Alltag liebevoller begrüßen. Diese Frage stelle ich mir heute!

 

Veränderungen kommen meist, wenn wir sie gar nicht gebrauchen können. Wichtig ist, werden sie von uns hervorgerufen oder entscheidet jemand anderer und wir müssen einfach mit der Entscheidung die jemand getroffen hat, umgehen?

 

Die Veränderungen die wir selbst hervorrufen, sind natürlich wesentlich einfacher zu handeln, weil wir uns vorher ausreichend Zeit nehmen konnten alle Für und Wider zu hinterfragen. Unser Gefühl sagt uns schon länger, dass wir etwas in unserem Leben verändern möchten. Wenn wir uns lange genug  mit den Ideen und Vorstellungen auseinandergesetzt haben, dann sind wir bereit eine Entscheidung zu treffen. Also, alles wurde gut durchdacht und mehr oder weniger wurde schon im Vorhinein im Kopf und Herzen organisiert. Wir konnten viele Szenarios durchspielen und diese haben bereits in die Entscheidung eingezahlt. Mit diesen selbstverursachten Veränderungen kommen wir sehr gut zurecht, weil schließlich haben wir die Entscheidung selbst getroffen. Was kann jetzt noch passieren? Natürlich können von außen die unterschiedlichsten unvorhergesehenen Dinge passieren, die uns ein wenig irritieren können, wenn wir aber unsere Entscheidung standfest getroffen haben, dann können wir auch mit den kleinen Irritationen gut umgehen. Schließlich können wir nicht alles bedenken.

 

Womit wir mehr zu kämpfen haben, sind die Veränderungen die von anderen verursacht werden. Das liegt daran, dass wir zu einem ganz anderen Zeitpunkt mit dem Thema konfrontiert werden, schließlich waren wir nicht in den Entscheidungsprozess integriert und stehen vor vollendeten Tatsachen. So, und dann stehen wir da und verspüren das Gefühl von Ohnmacht und keiner mag das Gefühl von Ohnmacht. Jetzt kommt es zu einem entscheidenden Punkt! Wurden wir wirklich nicht in den Entscheidungsprozess integriert? Hatten wir noch nicht das Gefühl von Zweifel oder den innerlichsten Wunsch eine Veränderung anzustreben, verspürt? Meistens gab es dieses Gefühl, nur haben wir verlernt unserer Intuition zu vertrauen. Sind wir ehrlich zu uns selbst, dann können wir erkennen, dass wir sehr wohl schon früher in den Entscheidungsprozess integriert waren, nur halt nicht augenscheinlich. Wie gehe ich am besten mit einer fremdbestimmten Entscheidung um, ohne der Ohnmacht zu viel Platz einzuräumen? Das schöne ist, auch wenn wir vielleicht zu einem späteren Zeitpunkt in den Prozess eingestiegen sind, ist es wichtig nicht zu vergessen, dass wir auch jetzt noch die Freiheit besitzen eine Entscheidung für uns zu treffen. Das dürfen wir Tag für Tag tun. Also können wir die Ohnmacht in ein Freiheitsgefühl verändern. Die Freiheit zu uns zu stehen. ;)

 

Hinterfrage deinen persönlichen Standpunkt und wenn du aus ganzen Herzen und Gefühlen deine Meinung vertrittst, dann kann fast nichts mehr schiefgehen. Weil, du stehst zu dir und das ist ein wesentliches Gut, das du in dir trägst.

 

Das Leben ist kein Zustand – das Leben ist ein Entwicklungsprozess. Daher sind Veränderungen wichtig, weil wir dadurch lernen, uns weiterzuentwickeln. Veränderungen, auch wenn sie anfangs nicht so wirken, sind sehr gut für uns. Traut euch Fehlentscheidungen zu machen, weil aus diesen Lernen wir das meiste.

 

 

 

 

Wissensdurst: Was ist Reiki und wie funktioniert Reiki?

 

Reiki ist eine sehr alte Heilkunst, eine natürliche Entspannungsmethode, die zur Harmonisierung des Energiehaushaltes führt. Reiki wurde im 19. Jahrhundert von Dr. Mikao Usui, einem buddhistischen Mönch aus Japan, wiederentdeckt und bedeutet „Lebensenergie“.

 

Diese Methode des Handauflegens stellt das Gleichgewicht her, sorgt für Stärkung und die Regenerierung in Ihrem Körper auf allen Ebenen. Sie erhalten körperliche, geistige, emotionale und seelische Balance. Die eigenen Selbstheilungsprozesse werden angeregt und dadurch verbindet der Empfänger sich mit seinem Körper, Geist und Seele.

 

Letztens bin ich auf eine wunderschöne bildhafte Erklärung gestoßen: Stellen Sie sich vor Reiki ist wie Wasser und Sie schütten einen Eimer gefüllt mit Wasser auf eine asphaltierte Straße, die Löcher und Risse besitzt. Das Wasser findet automatisch den Weg in diese Löcher und Risse. Sobald diese aufgefüllt sind, überdeckt es die Oberfläche des Asphaltes. Genau so funktioniert Reiki. Reiki findet die Löcher und Risse – emotionale Verletzung und Blockaden und wird automatisch dort so lange reinfließen bis es die Löcher und Risse befüllt und geheilt hat.

 

 

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Reiki - Buddha "Wir sind was wir denken!" Fotocredit: Ursula Hütter

 

 

Eine Reiki-Sitzung wird entspannend wahrgenommen und steigert dabei das Wohlbefinden, was ideal ist zum Stressabbau. Das eigene Wohl wird unterstützt und gestärkt. In der Ruhe liegt die Kraft und so wird die Kraft wiederhergestellt. Wie kann ich mich selbst in einem Heilungsprozess unterstützen? Durch Bewusstseinsarbeit! Gedanken und Gefühle sind ganz eng miteinander verbunden und es ist wichtig darauf zu achten, wie ich denke und wie ich mich fühle. Kann ich meinen Ängsten den Wind aus den Segeln nehmen, erhalte ich mehr Ruhe und in dieser liegt die Kraft. Wie sagte Buddha schon „Wir sind was wir Denken“. Also Worte besitzen eine enorme Kraft die wir nicht unterschätzen sollten, egal ob ich sie zu jemanden spreche oder im Gedanken zu mir selbst sage.

 

Übrigens finde ich es schön zu beobachten, das Reiki bereits von vielen Komplementärmedizinern angewendet wird, um die Heilungen von Stress, Burn out, Depressionen, Energie- und Lustlosigkeit sowie psychische und physische Krankheiten zu unterstützen. Wichtig ist nur zu sagen, Reiki ersetzt keinen Arztbesuch.

 

Und für die Kritiker und Naturwissenschaftler unter euch, die der Meinung sind – Reiki kann ich nicht sehen, also funktioniert das nicht. Hier eine Reihe an Beispielen, die wir auch nicht sehen können, aber wissen das es funktioniert.

 

Hirnforscher haben sich schon mit den Auswirkungen von Mediationen auf unser Gehirn befasst und sind der Meinung das jeder Mensch meditieren sollte, weil es unterstützt unter anderem den Stressabbau.

 

Nehme Sie ein Mobiltelefon und wählen Sie eine Telefonnummer und obwohl Sie die Verbindung die aufgebaut wird, nicht sehen können, hören Sie den anderen Teilnehmer am Mobiltelefon. Ganz ohne Kabel, wo die Informationen fließen könnten.

 

Wenn es bewölkt ist, scheint trotzdem die Sonne, auch wenn wir sie augenscheinlich wegen der Wolkendecke nicht sehen können.

 

Fazit: Achtet darauf, was ihr sagt, denkt und fühlt.

 

 

 

Buchtipp - Nein aus Liebe, Jesper Juul

 

Jesper Juuls, die Zweite.

 

Ich mag seine Denkweise und deshalb möchte ich gleich sein nächstes Buch empfehlen. „Nein aus Liebe – Klare Eltern – starke Kinder“. Dieses Buch ist nicht nur für die Eltern-Kind-Beziehung gedacht, sondern kann sehr gut auf die Partnerschaft umgemünzt werden.

 

Schon in seinem Buch „Neue Wege zur Erziehung“ spricht er von den persönlichen Grenzen jedes einzelnen und wie wichtig diese sind. Das diese sich jeden Tag verändern dürfen und dass es notwendig ist in der Ich-Form zu sprechen.

 

„Die Kunst, Nein zu sagen, bedeutet auch, Eigenverantwortung zu übernehmen – im Interesse aller.“  Wir müssen lernen zu uns Ja zu sagen, dann können wir ohne Probleme zum anderen Nein sagen. Ein persönliches Nein kann eine gleichwürdige Beziehung zu einander herstellen. Nur weil wir Nein sagen, bedeutet es noch lange nicht, dass wir andere dadurch vor den Kopf stoßen oder gar verletzen. Wenn wir uns deutlicher artikulieren, können wir uns gegenseitiges Verständnis entgegenbringen und fühlen uns wohler in unserer Haut. Wir müssen umsichtig Nein sagen und durch die Ehrlichkeit wird ein liebevolles Nein daraus.  

 

Jesper Juul spricht davon, wie wichtig es ist in einer Eltern-Kind-Beziehung sowie in der Partnerschaft eine authentische Kommunikation zu führen. Die Kunst, Nein zu seinem Partner oder einem Freund/Familienmitglied zu sagen, unterscheidet sich nicht zu einem Nein zu seinem Kind, weil Sie zu sich selbst Ja sagen. Interessanterweise tun sich Männer wesentlich leichter Nein zu sagen, als Frauen.

 

 

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Buchtipp: Nein aus Liebe von Jesper Juuls Fotocredit: Ursula Hütter

 

 

Wir leben heute in einer Überflussgesellschaft, in der sich die meisten Menschen künstliche Identitäten zugelegt haben und wenn wir nicht lernen Nein zu sagen, dann besitzen wir kein Profil, wissen nicht was wir wollen und nicht wollen und sind somit für den anderen nicht greifbar. Ecken und Kanten zu besitzen hat seinen Vorteil. Wenn wir nicht greifbar sind, ist die Folge, dass wir widersprüchliche Signale aussenden und uns dadurch unverstanden fühlen. Klingt doch logisch!

 

Jesper Juul hat in diesem Buch, das übrigens schnell gelesen ist, weil es nur 120 Seite hat und sehr flüssig geschrieben ist, auch zahlreiche Beispiele beschrieben, wie man die Kommunikation gestalten kann, damit eine klare, empathische und persönliche Aussage entsteht. Dadurch wird die Zusammenarbeit mit den Kindern angeregt.

 

Zum Abschluss noch ein Zitat aus seinem Buch:

„Wenn Kinder mit Fürsorge und Respekt für ihre persönlichen Grenzen behandelt werden, dann hören sie tatsächlich auf das, was ihre Eltern sagen, und halten sich in der Regel auch daran. Vielleicht nicht immer und vielleicht auch nicht mit großer Begeisterung, doch im Großen und Ganzen tun sie es.“ Jesper Juul.

 

 

Buchtipp - die kompetente Familie von     Jesper Juul

 

Jesper Juul beschreibt in seinem Buch „Neue Wege in der Erziehung“ und möchte ganz klar zum Ausdruck bringen das es keine perfekten Eltern gibt.

 

Jede Familie ist ihr eigener kleiner Kosmos mit eigenen Gesetzen und Spielregeln. Kinder sind verschieden und dasselbe gilt für die Eltern. Doch eins haben alle gemeinsam, es bedarf an zwei wichtigen Dingen, damit eine gute Atmosphäre in der Familie geschaffen werden kann: Liebe und Bereitschaft.

 

Er erklärt, das Kinder harmoniebedürftig sind und ein ausgezeichnetes Gespür für Unstimmigkeiten zwischen den Eltern haben. „Kinder, die angeblich ihre Grenzen „austesten“, suchen gewissermaßen nach der wahren Persönlichkeit ihrer Eltern. Sie wollen wissen, wer ihre Eltern eigentlich sind und wofür sie stehen.“

 

 

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Buchtipp: Die kompetente Familie von Jesper Juul Fotocredit: Ursula Hütter

 

 

Er empfiehlt Ich-Aussagen zu tätigen, weil eine persönliche Aussage den Kontakt zwischen  Eltern und Kindern herstellt. Persönliche Grenzen sind und dürfen veränderbar sein. Wenn Du heute zu deinem Kind sagst, „Ich will nicht, dass du heute nicht so laut spielst.“, dann benötigt dein Kind eine Erklärung, warum es heute nicht laut spielen darf, gestern war es kein Problem. Von alleine kann es den Unterschied zwischen heute und gestern nicht erkennen. Daher ist es notwendig dem Kind zu erklären, dass Du heute Kopfweh hast. So kann es deine persönliche Grenze verstehen und sich leichter an denen orientieren.

 

Ebenfalls ist es für das Kind wichtig, dass seine persönlichen Grenzen ernst genommen werden. „Kinder können und wollen ihre Eltern ernst nehmen, doch müssen sie zunächst erfahren, dass sie selbst ernst genommen werden und dass sich die Eltern untereinander mit demselben Respekt begegnen.“

 

Der dänische Experte Jesper Juul hat viele Bücher veröffentlicht, die sich dem Thema Kind widmet. Dieses Buch ist in kleinen Häppchen aufgeteilt und bietet den Eltern eine gute Orientierung und konkrete Hilfestellungen. In diesem Buch hat er die Themen: Verantwortung, Grenzen, Empathie, Trotzalter, Eltern als Sparringpartner uvm. gewidmet.

 

 

 

Buchtipp - Das Geheimnis der ersten 9 Monate

 

 

Buchtipp: Das Geheimnis der ersten neun Monate von Gerald Hüther & Inge Krens

 

Du bist bereits schwanger oder möchtest Dich auf eine Schwangerschaft vorbereiten? Mit diesem Buch erklärt der Gehirnforscher, Gerald Hüther in Zusammenarbeit mit Inge Krens, was in der pränatalen Phase passiert und wie wichtig diese Phase als Vorbereitung für Dich und Dein Kind ist. Schließlich wird nicht nur Dein Kind geboren, sondern Du wirst eine Mutter und Dein Partner ein Vater.

 

„Die Gehirnforscher sind bereits darauf gekommen, dass in der pränatalen Phase die ersten frühesten Prägungen in den Kindern stattfinden und dass die emotionale Gefühlslage der Mutter für das Kind enorm wichtig ist. Es geht dabei um die engste Verbindung zwischen Mutter und Kind. Auch die Qualität der Beziehung, die seine Eltern miteinander leben hat seine Bedeutung.“ Er erklärt was passiert, während das Kind wächst.

 

Dein ungeborenes Kind ist immer dabei! Dein emotionales Leben ist für Dein Kind wichtig, weil es so seine ersten Erfahrungen mit den verschiedensten Gefühlszuständen sammelt. Sprich, wenn Du Dir die ganze Palette der Gefühle erlaubst, förderst Du die emotionale Entwicklung Deines ungeborenen Kindes.

 

 

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Buchtipp: Das Geheimnis der ersten 9 Monate. Fotocredit: Ursula Renate Hütter

 

 

Du als werdende Mutter beschäftigst Dich mit Themen, die teilweise noch im Verborgenen liegen.

  • Welche Mutter möchte ich sein?
  • Wie wird mein Kind?
  • Wie wird mein neuer Alltag sein?
  • Wie viel Mutterinstinkt trage ich in mir?
  • Viele Fragen beschäftigen Dich und auf manche Antworten musst Du noch warten.
  • Deine eigene Kindheit und Mutter kommen wieder verstärkt in die Gedanken.
  • Welche Fehler hat meine eigene Mutter gemacht und welche davon möchtest Du unbedingt verhindern?
  • Auch Dein Vater könnte wieder eine tragende Rolle spielen, weil Du über die Beziehung zu ihm nachdenkst und Dich vielleicht aussöhnen möchtest.

 

Dein Leben verändert sich und es ist eine Herausforderung diese Veränderungen in Einklang zu bringen. Wenn Du Dein Vertrauen stärken und während der Schwangerschaft Deine emotionale und seelische Balance unterstützen möchtest, dann bietet Dir Reiki, eine sehr alte Heilkunst, eine natürliche Entspannungsmethode, die zur Harmonisierung des Energiehaushaltes führt.

 

Dieses Buch ist sehr empfehlenswert für werdende Eltern, für bestehende Eltern und Menschen die mit schwangeren Frauen arbeiten. 

 

 

Ich.Du.Wir Gefühle - Annehmen & sein lassen

 

 

Zu Jahresbeginn habe ich einen Blogbeitrag über "Loslassen und Empfangen“ geschrieben. In den letzten Tagen habe ich einen schönen Input zu dem Thema bekommen, den ich gerne mit Euch teilen würde. Deshalb habe ich eine Erweiterung ausgearbeitet.

 

In unserem emotionalen Gehirn ist das Loslassen mit einem Bild gekoppelt - einem Seil das wir mit unserer Hand festhalten - und deshalb tun wir uns so schwer etwas loszulassen. Warum soll man ein Seil loslassen an dem emotional gefühlt vielleicht das Leben oder die Liebe hängt? Aus der Vorstellung heraus, geht das natürlich sehr schwer.

 

 

Wendepunkte Astrologische Beratung Ursula Hütter Annehmen Seinlassen
Seil ziehen - Fotocredit: Shutterstock

 

 

Statt Loslassen, einfach sein lassen, dadurch können wir in die Haltung des Annehmens gehen. Ich persönlich bin davon überzeugt, dass uns das Loslassen dennoch ein Leben lang begleiten wird, aber ich denke es gibt Dinge die wir loslassen müssen und Situationen die wir sein lassen sollen – also situationsbezogen. Zum Beispiel ein regelmäßiges ausmisten, um Platz für Neues zu schaffen, hat mit Loslassen zu tun. Und dann gibt es Situationen die ich einfach nur sein lassen kann und damit gehe ich automatisch in eine annehmende Haltung.

 

 

Annehmen? Es kommt von nehmen!

Sein lassen? Es ist!

 

 

Wenn ich etwas sein lassen kann, dann gehe ich in die Haltung der Akzeptanz - also es ist, wie es gerade eben ist. Ich nehme eine Situation an, akzeptiere sie und das ist der Startschuss zum wahren Loslassen. Wenn ich eine Veränderung oder Trennung in meinem Leben sein lassen kann und das Leben so annehmen kann wie es gerade ist, kann ich die Dinge die nicht mehr zu mir passen, einfacher loslassen ohne das unsere persönlichen Bedürfnisse angegriffen werden. Können wir die Gegebenheit annehmen und sein lassen so wie sie ist, dann öffnen wir uns automatisch, müssen in keine Dramasituation hineinfallen und gehen somit raus aus der Bewertung. Das ist, wie ich schon in dem Blogbeitrag „Loslassen und Empfangen“ geschrieben habe, ein wichtiger Bestandteil des Loslassens.

 

Stellt man sich einen Raum vor und man konzentriert sich ständig auf die eine Ecke/Situation, die man loslassen möchte, schauen wir mit unserer gesamten Konzentration dort hin, was wir emotional nicht loslassen wollen und dadurch gelingt es uns nicht so leicht etwas loszulassen. Versuchen wir die Situation so anzunehmen wie sie ist, können wir uns drehen und die Konzentration und Kraft für uns nützen. Wir blicken automatisch in eine andere Richtung und dort können sich komplett neue Möglichkeiten entwickeln, weil wir unseren Blickwinkel verändern.

 

Probiert es aus - es sein zu lassen und anzunehmen, statt loszulassen!

 

 

 

 

Ich.Du.Wir Gefühle - die Gelassenheit

 

Jeder einzelne hegt den Wunsch mehr Gelassenheit in seinem Leben spürbar wahrzunehmen. Manch einer tut sich wesentlich leichter die Gelassenheit in seinem Leben einkehren zu lassen und für manch einen ist das eine größere Herausforderung. Aber wer wünscht sich nicht mehr Gelassenheit?

 

Vor allem in schwierigen Situationen die Fassung zu bewahren, ist manchmal eine Challenge, aber es lohnt sich diese Grundeinstellung zu erlangen, weil dadurch erreichen wir einen neuen Blickwinkel und können eine objektivere Herangehensweise entwickeln.

 

Leider tendieren wir dazu, schnell aus einer Situation ein Drama zu machen, weil das Herz und der Verstand sich in dem Moment streiten. Wir fühlen uns angegriffen und überfordert, bekommen ein Ohnmachtsgefühl und dann gelassen zu sein, ist gar nicht einfach.

 

Aber kann es auch einfach gehen? Ich denke schon!

 

Gelassenheit ist die innere Ruhe und diese entsteht im Kopf. Das heißt wir müssen unsere Einstellung ändern. Natürlich ist hilfreich das man auf der Herzensebene versteht, dass es Situationen gibt, die wir einfach nicht ändern können und ganz wichtig ist, dass es nicht zwingend mit uns als Person zu tun haben muss, warum die gegebene Situation gerade so eintrifft. Also sind wir aufgefordert die Situation so anzunehmen wie sie ist! Ja, es gibt Dinge im Leben die können wir nicht ändern, aber es gibt auch zahlreiche Gegebenheiten die wir verändern können und es wäre empfehlenswert sich auf diese zu fokussieren.

 

Gelassene Menschen treffen bessere Entscheidungen, weil sie sich nicht so leicht unter Druck setzen lassen. Sie bleiben ruhig und nehmen sich die Zeit eine Entscheidung zu treffen. Dadurch sind sie oft erfolgreicher als andere. Sie betrachten ihre Probleme mit einem gewissen Abstand und können dadurch auf eine konstruktive Weise, bessere Lösungen finden. Diese Menschen geraten nicht in Panik und regen sich erst recht nicht über Kleinigkeiten auf. Souverän und entspannt gehen sie mit Problemen um und strahlen dadurch eine innere Sicherheit aus.

 

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die Gelassenheit - Fotocredit: Ursula Hütter

 

 

Aber was ist der Schlüssel zur mehr Gelassenheit? Es ist wichtig aus der Haltung der Opferrolle rauszugehen. Das innere Vertrauen zu stärken, damit man mit mehr Zuversicht und Optimismus die gegebene Situation annehmen kann.

 

Sollte man ins Grübeln kommen, dann ist es in Ordnung, wenn man mit sich selbst ausmacht, dass man sich zu einem späteren Zeitpunkt mit dem Thema und den Gefühlen auseinandersetzt. Das hat nichts mit Verdrängen zu tun, sondern wenn man grübelt, kann man keine objektiven Entscheidungen treffen.

Verspürt man eine Wut oder eine Aggression, dann wäre es gut zuerst dieses Gefühl abzubauen. Entweder in dem man Sport betreibt oder eine Runde lacht. Ja, lachen hilft und baut Stress ab.

 

Wenn der Kopf und das Herz wieder ruhiger sind, dann kann man gezielt an die Fragen herangehen und versuchen herauszufinden, wie man die Situation für sich am besten lösen kann. Mögliche Fragen, die man sich stellen kann. Der Fragekatalog kann natürlich x-beliebig ausgedehnt werden.

 

  • Was genau regt mich an der Situation so auf?
  • Welche Gefühle werden bei mir hervorgerufen?
  • Gibt es ein Muster in meiner Vergangenheit?
  • Wie kann ich mit mir selbst umgehen, damit ich mit der Situation leichter umgehen kann?

 

Wer Lust hat, kann gerne die Blogbeiträge zu Vertrauen, Leichtigkeit, Mitgefühl und die Kunst der Entscheidungen nachlesen. Die Auffrischung ist sicher hilfreich die Fragen zur inneren Ruhe zu beantworten. 

 

Nehmt euch Zeit für euch selbst! 

 

 

Buchtipp - Menschenkinder

 

In der nächsten Runde möchte ich wieder ein Buch vorstellen. „Menschenkinder“ von Herbert Renz-Polster – ein Plädoyer für eine artgerechte Erziehung. Dieses Buch ist ausgezeichnet für Eltern, werdende Eltern und Menschen die mit Kindern arbeiten, ob Kindergarten, Schule oder Arztpraxis.

 

Herbert Renz-Polster ist ein deutscher Kinderarzt und Wissenschaftler, der sich mit der Evolutionsgeschichte beschäftigt um die Entwicklung der Kinder noch besser zu verstehen.

 

In zahlreichen Büchern werden viele Theorien erklärt, was Kinder brauchen und welche Maßnahmen Eltern umsetzen sollen, damit sie ihre Kinder zu Super-Kindern erziehen können. Da es so viele Theorien gibt und diese einem ständigen Wandel ausgesetzt sind, sind die Eltern mittlerweile schon verwirrt. Sie wissen nicht mehr welchen Spezialisten sie ihren Glauben schenken sollen.

 

Renz-Polster macht an Hand der Evolutionsgeschichte klar erkenntlich, dass es Kindern ums überleben geht und diese nicht die Eltern frotzeln wollen. Sie kommen mit uralten Bedürfnissen auf die Welt und diese zeigt er auf und entlarvt gleichzeitig Erziehungsirrtümer.

 

 

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Buch: Menschenkinder - Herbert Renz-Polster // Model Neffe J.

 

Er erklärt warum Nähe wichtig ist und fragt sich warum die Kinderbanden, die wir noch in unserer Kindheit erleben durften, verschwunden sind. Wie wichtig Spielen ist und das Kinder andere Kinder benötigen, um Dinge zu lernen und je unterschiedlicher die Kinder (Altersgruppen, Schichten usw.) desto besser, weil dadurch die soziale Kompetenz aktiviert wird. Kinder lernen im selbst organisierten Spielen mit Stress umzugehen, Probleme zu lösen und für sich selbst einzutreten.

 

Ein Beispiel aus seinem Buch: zwei 4jährige Kinder möchten Ball spielen. Leider werden diese das nicht lange durchhalten, weil sie beide noch nicht so gut fangen oder sich gegenseitig zuwerfen können. Also stoßen sie schnell an eine Entwicklungsgrenze und werden sich langweilen. Spielen stattdessen ein 4jähriger und ein 7jähriger zusammen, dann können die von einander lernen. Der 7jährige hat die Challenge die unkontrollierten Bälle von dem 4jährigen zu fangen und er kann dem 4jährigen den Ball so zuwerfen, dass dieser ebenfalls ein Erfolgserlebnis erzielen kann und fangen lernt. Fazit: beide Seiten gewinnen.

 

Die Pressestimme von Gehirn & Geist sagt zu diesem Buch: "ein rundum gelungenes, horizonterweiterndes Buch... Allen zu empfehlen, die sich lieber selbst Gedanken machen, als sich auf Ratschläge zu verlassen."

 

 

Ich.Du.Wir Gefühle - der Zweifel

 

Zweifel zu haben, kennt jeder einzelne von uns. Leider sind Zweifel in der Gesellschaft nicht gerne gesehen, weil sie als eine Schwäche wahrgenommen werden. Dabei begleiten Zweifel jeden im Alltag, nur spricht keiner darüber. Wenn ich ehrlich bin, bin ich ein kleiner Fan vom Zweifeln. Zweifel zeigen uns, dass wir unsere Position überdenken sollen und bringen uns  auf den Weg zurück. Zweifel möchten uns auf etwas hinweisen und eine Veränderung hervorrufen. Manchmal haben Zweifel mit einer alten Angst zu tun, die noch in uns schlummert. Wenn das der Fall ist, dann möchten sie uns auf diese Angst hinweisen.

 

Was bedeutet Zweifel laut Duden?

Zweifel bedeutet Ungewissheit bei zweifacher Möglichkeit. Eine Unentschiedenheit macht sich breit. Bedenken, schwankende Ungewissheit, ob jemandes Äußerung zu glauben ist, ob ein Vorgehen, eine Handlung richtig und gut ist, ob etwas gelingen kann.

 

Natürlich muss man nicht aus jedem Zweifel ein Drama machen, aber sie motivieren uns nachzudenken. Geben wir dem Drama einen Platz, dann entstehen Ohnmachtsgefühle und diese lähmen unsere Gedanken und unsere Handlungsfähigkeit. Wir können nicht klar denken und die richtigen Wege erkennen. Tut man das nicht, kann man neue Erkenntnisse aus dem Zweifel gewinnen. Sie zeigen uns auf, dass etwas nicht stimmig ist und wir etwas ändern dürfen. Manchmal nur eine Denkweise, ein anderes Mal müssen wir Handlungen setzen, um den Zweifel zu bearbeiten. Es müssen nicht immer große Veränderungen sein. Auch kleine Handlungen können das Rad wieder in Bewegung setzen.

 

 

 

Wendepunkte Ursula Hütter Blog Zweifel
Credit: Shutterstock

 

 

Zitat René Descartes (französischer Philosoph 16Jh.) - „Zweifel ist der Weisheit Anfang!“

 

Tipps!

Den Zweifel nicht als einen Bösewicht wahrzunehmen, sondern als einen konstruktiven Denkanstoß nützen. Man darf aus dem Zweifel etwas lernen und für sich einen Gewinn mitnehmen. Also den Zweifel nehmen, einen Spaziergang machen oder sich eine ruhige Atmosphäre schaffen, in der man nachdenken kann woher der Zweifel kommt und welche Möglichkeiten man hat, um den Zweifel kleiner werden zu lassen. Oft ist es auch hilfreich, wenn man mit seinen Gedanken zu seinem Partner/besten Freund oder seinen Eltern geht, weil durch den Austausch neue Sichtweisen erlangt werden können. Diese helfen einen klaren Kopf zu erhalten.

 

Diese Fragen sollen dienen, um Antworten zu finden.

. Welche Situation hat dieses Gefühl aufkommen lassen?

. Wo hat dieser Zweifel seine Wurzeln?

. Erinnere ich mich an eine andere Situation, wo derselbe Zweifel sich gezeigt hat?

. Wie bin ich damals damit umgegangen? Welche Auswirkungen hat das?

. Was kann ich ändern, damit dieser Zweifel nicht mehr aufkommen muss?

. Welche Handlung braucht der Zweifel um kleiner zu werden?

 

 

Fazit: Der Zweifel fordert uns auf in uns zu gehen, nachzudenken wo er herkommt und welche Lösung am besten ist, um den nächsten Schritt in Ruhe zu planen.

 

 

 

Ich.Du.Wir Gefühle - der Eigensinn

 

In der aktuellen Ausgabe von „Psychologie Heute“ geht es im Hauptartikel um die Eigenschaft „Eigensinn“ und die Strategie für ein selbstbestimmtes Leben. Sehr lesenswert.

 

Diese Eigenschaft Eigensinn hat leider keinen positiven Touch und genau dieses angeschlagene Image möchte Ursula Nuber, Chefredakteurin der Zeitschrift Psychologie Heute und Bestsellerautorin etwas zurechtrücken. Sie hat ein Buch zu diesem Thema geschrieben „Eigensinn – die starke Strategie gegen Burn-Out und Depression - für ein selbstbestimmtes Leben“. Sie beschreibt wie sinnvoll Eigensinn sein kann und wie wir es als ein Schutzschild gegen schädlichen Stress verwenden können. Ich persönlich habe das Buch noch nicht gelesen, aber es steht schon auf meiner Bestellliste.

 

 

 

Wendepunkte Ursula Hütter Blog Eigensinn
Magazin "Psychologie Heute"

 

 

Warum hat  Eigensinn kein gutes Image?

Eigensinn wird nicht nur mit Egoismus und Rücksichtslosigkeit verwechselt, im Wortschatz vieler Menschen hat Eigensinn die Färbung vom Egoismus.

 

Was tut man wirklich wenn man eigensinnig ist?

  • man schenkt seiner eigenen Meinung Gehör und spricht diese aus
  • man denkt und handelt selbständig
  • man kann Nein sagen, zu Dingen die man nicht möchte
  • ergo: man weiß was man will

 

Sollten wir der Eigenschaft Eigensinn einen Platz in unserem Leben geben, dann schaffen wir für unsere Meinungen Platz und nehmen uns selbst ernster.  Wir denken und handeln eigenständig und lernen unseren Vorstellungen treu zu bleiben und diese zu artikulieren.  Was ist an dieser Eigenschaft bitte schlecht? Solange man die Meinungen anderer zulässt, finde ich eigensinnig zu sein, nicht abwertend, sondern würde ich sogar als eine Stärke wahrnehmen.

 

Sollten wir nicht alle die Dinge tun, die für uns Sinn machen? Warum verbiegen wir Menschen uns immer wieder gegen unseren Willen, um anderen zu gefallen oder eine Anerkennung von einem anderen zu erhalten? Ist das sinnvoll?

 

 

Fazit für mich: Eigensinn ist Nachdenken über sich Selbst und dieses zu kommunizieren! Solange es nicht in einer Besessenheit ausartet, dann kann dieser Eigensinn viel Ehrlichkeit und auch Freude bringen, weil man sich selbst Sinn gibt.

 

 

Ich.Du.Wir Gefühle - die Leichtigkeit

 

Wer möchte nicht ein unbeschwertes Leben führen? Bei vielen Menschen steht dieser Wunsch weit oben auf ihrer Prioritätenliste. Spüren wir sie endlich diese Leichtigkeit, wollen wir sie gar nicht mehr loslassen. Dennoch geht sie uns manchmal im Alltag verloren. Kommt euch das bekannt vor?

 

Wenn die Leichtigkeit gegen ein anderes Gefühl ausgetauscht wird, dann kann das ganz schön vieles sein, aber auf jeden Fall hat es mit einer Form von Zweifeln oder Schuldgefühlen zu tun. Wir müssen grübeln, fühlen uns unwohl und unser Kopf rattert und schwupps, das war es heute mit der Leichtigkeit. Schon taucht die Frage auf, was man tun muss, damit das eigene Gemüt wieder heller und leicht wird. Dieser Verlust stresst uns, schließlich sind wir keine Freunde von negativen Empfindungen und wir sind eine Generation, die so viel weiß und so viele Möglichkeiten kennt, dieses Gefühl ganz rasch wieder zu ändern. Also was tun? Wie schaffe ich es die Stimmung zu drehen! Schließlich wünscht man sich alles entspannter zu erleben.

 

Ganz wichtig ist es den Blickwinkel zu verändern. Wenn man sich im Büro oder zu Hause ärgert, hilft ein kleiner Spaziergang im Freien. Frische Luft, Händewaschen, ein Glas kaltes Wasser trinken und/oder kurz rausgehen unterstützt dabei die Situation von Außen zu betrachten. Ja, manchmal ist das nicht möglich, aber wenn man die Gelegenheit dazu hat – bitte nützen.

 

Wendepunkte Ursula Hütter Blog Leichtigkeit
"die Leichtigkeit" - Fotocredit: Ursula Hütter

 

Das Wort Problem finde ich ohnehin nicht besonders hilfreich. Unsere Sorgen und Themen würde ich daher viel eher als Aufgaben sehen. Warum?

Für jede Aufgabe gibt es eine mathematische Lösung und oft gibt es mehrere Möglichkeiten, um an sein Ziel zu kommen. Probleme transportieren automatisch mehr Schwere mit, als Aufgaben. Der Unterschied ist sogar spürbar. Bei einem „Problem“ geht man leicht gebückt, die Schultern fallen nach vorne und man hat das Gefühl vor einem liegt ein großer Stein. Bei dem Wort „Aufgabe“ kann man die Schultern zurückziehen, den Kopf viel leichter nach oben heben und man sieht dass man bei dem Stein an der Seite vorbeigehen kann oder man findet Möglichkeiten, wie man den Stein vor sich bearbeiten kann.

 

Natürlich ist es wichtig, seine Aufgaben ernst zu nehmen, aber man muss nicht alles im Leben ernst nehmen. Ein Portion Humor kann auf jeden Fall nicht schaden, weil es bringt nicht viel, wenn man alles zerpflückt und durchdenkt. Manche Dinge sind einfach so und das darf auch so mal in Ordnung sein! Manche Situationen verändern sich von ganz alleine ohne große „Zerdenkprobe“, sondern nur vom Zurücklehnen. Gerne darf man darüber nachdenken, ob man an der aktuellen Situation etwas verändern kann. Liegt es im Raum der Möglichkeiten etwas zu verändern, dann ändere es. Bei Situationen die man nicht persönlich ändern kann, darüber braucht man sich auch keinen Kopf zerbrechen. Hier ist es wichtig die Situation zu akzeptieren. Das soll natürlich keine Freikarte sein, um blind durchs Leben zu laufen, aber manche Dinge darf man auch einfach mit Humor nehmen als mit Ernst.

 

Ich.Du.Wir Gefühle - die Verbundenheit

 

 

Gestern war Valentinstag, somit der Tag der Liebe und der Verbundenheit. Wir fühlen uns meist mit unserer Familie, mit Freunden und unserem Partner verbunden. Natürlich können wir uns auch mit einem Fußballverein, unserer Arbeit oder einer Leidenschaft wie der Musik verbunden fühlen, weil das muss nicht ausschließlich im Herzen passieren, sondern kann auch nur im geistigen Bereich passieren. Wenn wir uns zugehörig fühlen, dann bekommen wir das Gefühl von Verbundenheit und das erwärmt uns.

 

Das Verbundenheitsgefühl kann getrennt werden, aber das passiert nur, wenn man sich verraten fühlt und diese Gefühl des Verlorenseins kann entstehen, wenn man sich sehr nahe war und vertraut hat. Also hat Verbundenheit auch mit Treue und Vertrauen zu tun. Damit wir Menschen sichere Verbindungen eingehen, benötigt es an kontinuierlicher Erfahrung, dass man gesehen, gehört und ernst genommen wird. 

 

Wendepunkte Ursula Hütter Blog Verbundenheit
Blogbeitrag - die Verbundenheit

 

Wir können uns zu Menschen verbunden fühlen, auch wenn wir sie nicht mehr lieben oder sie nicht täglich in unserem Leben aktiv teilnehmen. Diese Menschen liegen uns einfach am Herzen.

 

Wichtig ist nur, dass wir mit uns selbst verbunden sind. Und das schaffen wir, wenn wir uns selbst unseren Werten, unseren Überzeugungen und Grundbedürfnissen selbst treu bleiben. Die Aufrichtigkeit zu uns selbst fördert das Gefühl, dass wir uns selbst ernst nehmen und das verhilft uns zur inneren Verbundenheit. Wenn wir uns auf uns verlassen können, dann können wir uns auch auf andere verlassen und uns diesen verbunden fühlen. Daher ist es immer wieder sinnvoll sich zu fragen: „Was sind meine Werte und tiefsten Überzeugungen? Was ist mir wichtig und wie will ich leben?“ Und dabei kommt die Achtsamkeit ins Spiel, weil das sind Fragen die nicht nur mit dem Kopf entschieden werden, sondern mit dem Bauch im Einklang sein sollten!

 

 

Buchtipp - Die Macht des Guten

 

 

Genau heute vor einem Jahr hat der Dalai Lama das Vorwort zu dem Buch „Die Macht des Guten – Der Dalai Lama und seine Vision für die Menschheit“ verfasst. Daniel Goleman, ein Vertrauter von Tenzin Gyatso dem Vierzenten Dalai Lama hat das Buch über die Gedanken, Ansichten und Ideen des Dalai Lamas zusammengefasst und geschrieben.

 

Der Dalai Lama zählt zu den wichtigsten Persönlichkeiten der Zeitgeschichte und ist ein buddhistischer Lehrer. Mittlerweile fokussiert er sich nicht mehr auf die Religion, sondern auf seine Rolle als Vermittler für alle Menschen auf dieser Welt. Er möchte die Menschheit dabei unterstützen aufzuwachen und will in Ihnen das Mitgefühl zu sich selbst und zu andere wecken. 

 

Er beschäftigt sich täglich 5 Stunden in der Stille – natürlich ist diese Dauer uns zeitlich nicht möglich, aber oft reicht es schon, wenn wir uns 30 Minuten Zeit nehmen und einfach nur in der Stille "Atmen", um so eine emotionale Hygiene (uns von Ärger, Wut, Eifersucht uvm zu befreien) durchzuführen.

 

Dieses wundervolle Buch kann ich nur jedem empfehlen. Es beschreibt die Ansichten und Ideen vom Dalai Lama, der uns dabei helfen möchte ein besseres Leben zu führen, um in einer besseren Welt leben zu können. Jeder kann auf seine Weise dazu beitragen. Er ist der Meinung, dass die bessere Zukunft in uns beginnt, aber wir es nicht bei uns belassen sollen, sondern unsere positive Einstellung zum Handeln ausbreiten sollen. Unser Handeln wird aktiviert durch unser Mitgefühl. 

 

Schöne Beispiele, wie man in seiner kleineren Welt etwas bewegen kann, gibt es zu finden auf www.joinaforce4good.org

 

 

 

Wendepunkte Ursula Hütter Blog Buch Dalai Lama Daniel Goleman
Buch: Die Macht des Guten - der Dalai Lama und seine Vision für die Menschheit. Daniel Goleman

 

 

Zitate aus dem Buch:

 

„Wenn die Zukunft nicht nur ein Abklatsch der Vergangenheit sein soll, so der Dalai Lama, dann müssen wir uns tiefgreifend ändern, damit destruktive Gefühle nicht mehr so viel Macht über uns haben und das Bessere in uns stärker wird.“

 

„In der heutigen Welt wird so viel gestritten, betrogen und gemobbt, sagt der Dalai Lama; deshalb seien Altruismus und Mitgefühl umso wichtiger. Er fügt hinzu, dass eine mitfühlende Haltung nicht genügt. Wir müssen handeln.“

 

 „Wir haben eine Gesellschaft geschaffen, in der Menschen einander kaum noch freundlich begegnen können.“

 

 „Was wir heute säen, entscheidet mit über unsere gemeinsames Morgen.“

 

„Er sieht nur die eine Menschheit, das Wir, und lässt sich auf Unterscheidungen oder Entgegensetzungen – wir und die anderen – gar nicht erst ein.“

 

„Mitgefühl ist der Kern jedes ethischen Verantwortungsgefühls.“

 

„Lieben ist noch wichtiger, als geliebt zu werden.“

 

„Alle Lebewesen sind gleich und jeder hat das Recht, glücklich zu sein und nicht zu leiden.“

  

Drei Prinzipen sind dem Dalai Lama wichtig, die ein aktives Mitgefühl ausmachen: Transparenz (offen und ehrlich sein), Fairness (Gleichbehandlung aller) und Rechenschaftspflicht (alle werden in gleicher Weise für ihr Handeln zur Verantwortung gezogen). Dieses Verhalten wünscht er sich von jedem einzelnen Menschen, sowie von Unternehmern, Politiker usw.

 

„Jetzt handeln, jeder nach seinen Möglichkeiten, und man soll sich nicht davon abbringen lassen. Auch wenn es hoffnungslos zu sein scheint, handelt jetzt und gebt niemals auf.“  

 

 

Hier findet ihr einen älteren Blogbeitrag zum Thema Mitgefühl

 

 

 

Wissensdurst - der Valentinstag

 

Der Valentinstag ist da und deshalb ist es mir ein Anliegen meinen gestillten Wissensdurst mit euch zu teilen. Er gilt als Tag der Verliebten und Liebenden und ist mit unterschiedlichen Bräuchen verbunden.

 

Die weitverbreitete Annahme, der Heilige Valentin von Rom/Terni - der Namensgeber dieses Tages – und dessen Brauchtum kann nicht sicher nachgewiesen werden. Er war ein Priester, der trotz des Verbots durch Kaiser Claudias II Liebespaare nach christlichem Ritus getraut haben soll und schenkte ihnen bunte Blumensträuße aus seinem Klostergarten. Wegen dieser Missachtung des kaiserlichen Befehls wurde Valentin des Hochverrates angeklagt und am 14. Februar 269 wegen seines christlichen Glaubens enthauptet. Angebliche Reliquien von ihm werden heute noch verehrt in der Liebfrauenkirche zu Worms, im Dom von Breslau, in der Kirche Santa Maria in Cosmedin in Rom und noch vielen weiteren Stätten. Valentin gilt als Patron der Jugend, der Verlobten, Reisenden, Imker, für eine gute Heirat und gegen die Pest.

 

 

Wendepunkte Ursula Hütter Blog Valentinstag Paris Wand der Liebe
Paris - die Wand der Liebe - "Ich liebe Dich" in allen Sprachen

 

 

Andere Länder andere Sitten:

  • In Amerika schenken sich die Liebespaare etwas untereinander und zusätzlich versenden sie liebend gerne Grußkarten an ihre liebsten Mitmenschen.
  • In Brasilien wird der Tag der Liebenden (Dia dos Namorados) am 12. Juni gefeiert.
  • In China gibt es ein Pendant zum Valentinstag, der Qixi genannt und wird am siebten Tag des siebten Monats gefeiert. Nach der Legende ist Qixi der Abend, an dem zwei Liebende, nämlich ein Hirtenjunge und ein Webermädchen - die sich jetzt als Sternenbilder Wega und Altair zeigen. Als Sternenbilder werden sie für eine Nacht wieder vereint, ansonsten werden sie durch die Milchstraße getrennt.
  • In Finnland wird der Valentinstag als „Freundschaftstag“ gefeiert, an dem man denen, die man sympathisch findet eine Karte oder kleine Geschenke zusendet.
  • In Italien findet man die Liebespaare meist an Brücken oder Gewässern an, damit sie das sogenannte Liebesschloss anbringen können. Das machen die Franzosen doch auch so oder?
  • In Japan beschenken am 14. Februar die Frauen die Männer mit Schokolade.
  • In Saudi-Arabien steht der Valentinstag auf der Verbotsliste. Schade, aber respektieren wir.
  • In Südafrika wird der Tag öffentlich gefeiert, man kleidet sich in Rot und Weiß, um die Reinheit und die Liebe zu symbolisieren.
  • In Südkorea gibt es zusätzlich den White Day und den Black Day: also wer am 14. Februar und am 14. März leer ausgeht, trauert am 14. April und isst Jajangmyeon – Nudeln mit schwarzer Soße. Respekt!
  • In Thailand ist er nicht verboten, aber es gibt ein Verbot des Austauschs von Zärtlichkeiten in der Öffentlichkeit.

 

Persönlich finde ich die Idee von den Finnen sehr schön, weil Freundschaft ist etwas sehr wertvolles, das nicht unterschätzt werden sollte. Was mir noch gefällt ist die Geschichte von den Chinesen, die Liebenden die in den Sternenbildern jährlich wiedervereint werden.

 

 

Suchst du noch das passende Geschenk für den Valentinstag, abseits von den Klassikern Schokolade und Blumen? Schenk dieses Jahr Deinen Liebsten zwei Stunden Zeit zum Erholen und Entspannen! Reiki ist eine sehr alte Heilkunst, eine natürliche Entspannungsmethode, die zur Harmonisierung des Energiehaushaltes führt. Sie stellt das Gleichgewicht her, sorgt für Stärkung und die Regenerierung im Körper auf allen Ebenen.

 

Viel Freude beim Schenken! 

 

Buchtipp - LiebesErklärung

 

 

Im Dezember bin ich auf ein tolles Buch gestoßen und bin der Meinung es gehört in jeden Haushalt. Das Buch "LiebesErklärung" von Stephanie Körber und Stefan Pott besitzt 2 Lesebänder, damit man es auch als Paar „gleichzeitig“ lesen kann. Allein diese Idee finde ich schon grandios.

 

Warum ich euch das Buch besonders ans Herz legen möchte, ist die Erklärung von dem Hinterzimmer. Jeder Einzelne hat in seinem Kopf ein Hinterzimmer und in dem verbergen sich so einige Dinge, alte Erfahrungen, alte Emotionen, unsere Gedanken und Geheimnisse. In regelmäßigen Abständen ziehen wir uns in dieses Hinterzimmer zurück. Und die Kunst in einer Partnerschaft ist, den Partner an diesem Hinterzimmer teilhaben zu lassen. Die Kommunikation ist wichtig, eh logisch, aber es ist besonders wichtig, dass man sein Hinterzimmer mit dem Partner teilt. Man muss ja nicht alles aus dem Hinterzimmer preisgeben, aber man sollte sich nicht wundern, wenn der Partner einen nicht versteht, wenn der Teil aus dem Hinterzimmer ihm/ihr nicht mitgeteilt wurde.

 

 

Wendepunkte Ursula Hütter Blog Buch Liebes Erklärung
Buch Liebes Erklärung von Stephanie Körber/Stefan Pott

 

Stefanie Körber & Stefan Pott sagen unter anderem: „Jeder Single ist ein halbes Paar“ und diese Erklärung finde ich ausgezeichnet. Es wäre doch ein wenig verrückt zu sagen, dass jedes halbe Paar keine zweite Hälfte möchte, weil der Mensch trägt nun mal den Wunsch in sich im Doppelpack aufzutreten.

 

Sie erklären sehr schön was ein Geber- und Nehmerherz ist, welche Wirkung „Liebe light“ auf uns hat und noch vieles mehr. Also wenn das Interesse geweckt ist, einfach kaufen und miteinander oder einzeln lesen. 

 

So und zum Abschluss möchte ich euch einen tollen Satz den ich letztens im www entdeckt habe mitgeben. Statt „Ich liebe dich“, zu sagen, wäre es doch schöner: „Ich liebe uns!“ zu sagen. Ich finde das bekommt gleich eine ganz neue Energie. ;) Was meint ihr?

 

 

 

Ich.Du.Wir Gefühle - die Aussprache

 

Streitereien kommen in den besten Familien vor, in den harmonischsten Partnerschaften und in bedeutungsvollen Freundschaften. Sie sind sehr wichtig, weil sie die angestaute Energie zwischen zwei oder mehreren Menschen klären kann. Das geschieht nur, wenn man sich der Aussprache stellt und alle Gefühle die einen verletzt oder beschäftigt haben, dem anderen mitteilt.

 

Die Energie wird über einen längeren Zeitraum angesammelt und dann kommt es auf einmal zu einem Ausbruch oder manchmal zu einer Kommunikationspause oder sogar zu einem Abbruch.

 

Worte besitzen eine Schwingung. Sie besitzen eine enorme Kraft, können schmeicheln, aufbauen, Vertrauen schenken, aber auch verletzend oder kränkend sein. Manchmal übersehen wir, welche Kraft Worte haben und was sie anstellen können, wenn sie nicht achtsam gewählt werden.

 

Die unterschiedlichen Situationen können zu dieser Anstauung von der Energie führen und es ist normal, dass es mal kracht. Manchmal sagt man etwas nicht, weil man den anderen beschützen möchte oder weil man glaubt, dass er damit nicht umgehen kann. Manchmal sagt man etwas und im anderen wird ein altes Muster aktiviert. Ich bin der Meinung, dass in beiden etwas Altes aktiviert wird. Innerlich wird eine Emotion aus der Vergangenheit reaktiviert, die noch nicht bearbeitet wurde und obwohl die Emotion an eine anderen Menschen erinnert, fühlt sie sich absolut real an. Die Gehirnforscher haben entdeckt, das es unserem Gehirn egal ist, ob die Emotion heute oder vor Jahren entstanden ist, sie fühlt sich gleich an. Wenn wir uns um unsere emotionalen Kratzer aus der Vergangenheit nicht kümmern, dann können Sie von anderen in der Gegenwart wieder aktiviert werden. Und das lässt uns manchmal Dinge tun oder sagen, die gar nicht in diese Beziehung reingehören. Wir werden angetriggert, dass Alte das noch nicht bearbeitet wurde anzusehen und für uns zu lösen. Manchmal befinden wir uns einfach nur auf unterschiedlichen Wegen und man muss dem Moment abwarten, bis man sich wieder am selben Weg befindet.

 

Wenn es zu einem Abbruch oder einer Kommunikationspause kommt, dann fühlt man sich im Moment der Situation nicht gewachsen. Es sind zu viele Emotionen im Spiel und die sollte jeder einzelne für sich zuerst bearbeiten und ansehen was sich alles dahinter verbirgt. Wenn die Klarheit wieder da ist, kann man mit einem Verständnis für sich und für den anderen den ersten Schritt machen. Wichtig ist, dass der erste Schritt getan wird, auch wenn man nicht weiß was dabei rauskommt. Kommunikationspausen können eine unterstützende Wirkung haben, weil es eine Zeit ist in der sich jeder um sich selbst kümmert, über den sich und den anderen nachdenkt und dadurch kann man sich auf einer neuen neutraleren Ebene begegnen. Auf eine Kommunikationspause kann dennoch ein Abbruch folgen oder es folgt etwas Neues, vielleicht etwas tieferes.

 

Zum Abbruch kommt es, wenn man mit der aktuellen Situation nicht umgehen kann, man nicht weiß welche Worte die Situation bereinigen können, welche Worte für einen selbst und für den anderen passend wären.

 

Eine Kommunikationspause birgt auch eine Schwierigkeit in sich, weil man den Zeitpunkt des Wiederanfangs verpassen kann. Zu viel Zeit ist vergangen und jeder kennt das, es gibt den Moment ab dem es immer schwieriger wird das Telefon in die Hand zu nehme und den ersten Schritt zu machen. Dennoch arbeitet es in uns weiter. Menschen mit denen wir streiten, denen sind oder waren wir schon sehr nahe, also waren oder sind uns diese Menschen sehr wichtig. Also wird man sich immer wieder die Frage stellen – wie geht es dem Menschen und wird immer wieder an diesen Menschen denken.

 

Eines ist sehr wichtig bei einer Aussprache – in beiden geht etwas vor, weil jeder seine eigene Geschichte und seine emotionalen Kratzer hat. Es gibt nicht nur eine Seite für die man Verständnis haben sollte, sondern es gibt auch eine zwei Seite. Mut, Ehrlichkeit, Offenheit, Vertrauen und Verständnis sind der Schlüssel um in eine Aussprache zu gehen. Sie ist auf jeden Fall klärend und kann etwas Neues entstehen lassen. Es liegt an beiden Seiten. Und sollte es zu einem Abbruch kommen, dann wird das einen Grund haben, damit Platz für etwas Neues geschaffen wird, für einen neuen Menschen.

 

Mit wem möchtet ihr ein klärendes Gespräch führen? Denkt mal darüber nach, vielleicht ist es noch nicht zu spät für eine Aussprache.

 

 

Ich.Du.Wir Gefühle - Loslassen & Empfangen

 

Das neue Jahr hat begonnen und traditionell dürfen wir jetzt das alte Jahr loslassen und das Neue Jahr mit offenen Armen begrüßen. Viele nehmen sich bewusst die Zeit um das letzte Jahr Revue passieren zu lassen. Manch einer packt noch Vorsätze für das neue Jahr obendrauf.

 

Das Loslassen selbst begleitet uns unser gesamtes Leben und das bereits schon seit Klein auf. Es gibt zahlreiche Loslassprozesse denen man sich tagtäglich widmet und so manch einer ist langandauernder oder schmerzhafter als der andere. Aber eins ist uns sicher, das werden wir nicht loswerden, dieses Loslassen.

 

Beim Loslassen geht es darum etwas altes Sterben zu lassen, damit wir Platz schaffen für etwas Neues. Dennoch haben wir vor neuen Dingen Angst, aber warum nur? Das Alte geht, weil es nicht mehr richtig für uns ist und mit ziemlicher Sicherheit passt das Neue viel besser zu uns und ist zeitgemäßer. Wir Menschen wollen immer alles verstehen, alles kontrollieren und dabei schränken wir unsere Sichtweise ein.

 

Wenn wir uns auf das Loslassen konzentrieren beschäftigen wir uns mit der Vergangenheit und das ist auch gut so. Man sollte sich aber nicht ausschließlich mit seiner Vergangenheit auseinandersetzen. Wenn wir immer wieder den Blick in die Vergangenheit richten, wie soll sich dann unsere Resonanzprinzip in der Gegenwart verändern? Also wäre es gut, wenn man sich immer wieder bewusst mit dem Blick auf die Gegenwart konzentriert. Den Blick komplett aufmacht und ohne jegliche Erwartungen sich von den Tagen überraschen lässt. Das ganze einfach mal von einer anderen Seite betrachten und angehen. Albert Einstein, meinen absoluten Lieblingsphysiker möchte ich an dieser Stelle zitieren: "Die reinste Form des Wahnsinns ist es alles beim Alten zu lassen und gleichzeitig zu hoffen, dass sich etwas ändert."

 

 

Also gehen wir das ganze doch mal anders an, aber wie? Öffnen und auf Empfang gehen, still und leise horchen was dabei passiert. Eine Frage stellen, wie zum Beispiel „Was müsste ich tun um folgende Situation (x-beliebiges einsetzen) zu verändern?“ und diese nicht mit dem Verstand beantworten. Dieses nicht darüber nachdenken, ist einer der entscheidenden Punkte. Einfach alles auf einen zukommen lassen.

 

Ein zweiter wichtiger Punkt in dem Ganzen ist „nichts zu bewerten“. Wenn wir in die Bewertung gehen, bewerten wir nicht nur den anderen, unser Gegenüber, sondern auch insgeheim uns selbst. Es wäre gut, zu beobachten, welche Sätze man über den gesamten Tag verteilt zu sich selbst sagt, ob laut oder nur im Gedanken. Diese Bewertungen tun uns nicht gut und dabei möchte ich gleich einen anderen großen Mann, Buddha, zitieren: "Wir sind was wir denken!" Durch das bewertende Denken schränken wir nicht nur uns selbst ein anders zu sein, sondern wir schränken auch unsere Sichtweise ein und nehmen uns dadurch neue Blickwinkel. Dieses Verhalten unterstützt uns nicht dabei, eine Antwort zu finden.

 

Also wenn wir versuchen nicht zu bewerten und das ist wirklich nicht einfach, dann können Antworten ganz leicht von außen auf uns zukommen. Manchmal kommen die Antworten auch erst Tage später. Bitte nicht erwarten, dass abends beim Schlafen gehen schon eine Antwort da ist. Vielleicht klingt das ein wenig verrückt, ist es aber nicht. Jeder kann es für sich ausprobieren und herausfinden was dabei passiert, wenn man einen Tag lang ohne jegliche Erwartungen oder Bewertungen an sich oder anderen durch den Tag geht. Das ist nämlich gar nicht so einfach, keine Bewertungen zu machen, aber dadurch können ganz tolle Dinge passieren.

 

Wenn wir unseren Blickwinkel öffnen und auf Empfang gehen, erschaffen wir Raum für dutzenden Möglichkeiten und die passenden kommen auf uns zu. Probiert es einfach mal aus und lasst euch überraschen.

 

Happy New Year 2016!

 

Mein Vorsatz für 2016: Einfach nur ich selbst zu sein!

 

 

 

Ich.Du.Wir Gefühle - die Liebe

 

Ich habe mir für diese Woche ganz speziell das Gefühl „Liebe“ ausgesucht, weil Weihnachten ist bekanntlich das „Fest der Liebe“.

 

Es gibt zahlreiche Bücher die die Liebe beschreiben und versuchen sie in ihren Facetten zu erklären. Jeder Einzelne von uns hat die unterschiedlichsten Erfahrungen mit der Liebe gemacht, ob als Glück und/oder als Verwirrung spürbar. Sie hat viele Seiten diese Liebe und es gibt zahlreiche Formen die sie uns bietet. Die Selbstliebe, die Liebe zu unseren Kindern, zu unseren Geschwistern und Eltern, zu Freunden, Partner, Ex-Partnern, zu Tieren, zu anderen Kulturen oder die Liebe zu einer Leidenschaft, ob Kunst, Musik, Literatur, Philosophie, Sport oder Astrologie uvm. Es gibt viele Varianten bei dem das Herz aufgehen kann.

 

Diese wunderbare Fähigkeit mit anderen Menschen zu teilen ist etwas ganz besonders und ich denke, gerade heutzutage wo so viel schlimmes passiert, ist es wichtig sich daran zu erinnern welche wundervolle Kraft Liebe doch hat und diese zu nützen! Wie viel Geborgenheit sie einem schenkt! Wie viel Freude sie vermittelt! Wie viel Hoffnung wir aus ihr schöpfen dürfen! Wie viel Halt wir dadurch anderen geben können!

 

 

Wendepunkte Ursula Hütter Blog Ich Du Wir Gefühle Liebe
Blogbeitrag zur Liebe

 

 

Mir ist es wichtig, dass diese unendliche Weite die keine Grenzen kennt, spürbar und gelebt wird. Das schönste ist, es gibt keine Einschränkungen, weil Liebe kann man unendlich geben – davon wäre und ist immer genug da.

 

Was ist der Sinn der Liebe? Liebe – zu geben und zu nehmen – ist ein natürliches Bedürfnis und gleichzeitig das schönste Geschenk das wir Menschen haben und anderen Menschen, sowie uns selbst geben dürfen. Liebe ist Liebe und bedarf keiner Erklärung. Der Sinn der Liebe ist die Liebe selbst und jeder Einzelne ist liebenswert ohne jegliche Ausnahme. Liebe ist bedingungslos und wertfrei. Es ist, was es ist, sagt die Liebe.

 

Mein Wunsch: dass sich die Menschen in Zukunft nur noch sagen, was sie aneinander lieben oder toll finden, anstatt sich die schlechten Seiten vorzuwerfen. Ich frage mich: wie würde dann die Welt aussehen?

 

Lass die „Liebe“ Oberhand bekommen!

 

 

Blütezeit: die Christmas Bell


In der Blogreihe Blütezeit geht es um die einzelnen Australischen Buschblüten, die ich Blüte für Blüte vorstellen möchte. Wo sie wachsen, wie sie aussehen, welche Themen sie ansprechen und wie sie auf den Menschen wirken.

 

Die Australischen Buschblüten wurden von Ian White weiterentwickelt. Seinen Faibel für die Natur und die Pflanzen hat er von seiner Ur-Großmutter und seiner Großmutter geerbt. Beide waren Kräuterkennerinnen. Er wohnte Tür an Tür mit seiner Großmutter. Sie hat ihm all ihr Wissen weitergegeben und ihm den australischen Busch und seine sensitiven Seiten gelehrt. Ians Familie befasst sich schon in der fünften Generation mit den Wirkstoffen der Pflanzen. Er blickt auf über 30 Jahre Erfahrung zurück und gibt sein Wissen in Seminaren weiter. So ein Seminar konnte ich schon besuchen und es war definitiv ein ohrengespitztes Wochenende für mich.

 

Aber nun zu der ersten Blüte und warum ich gerade diese als erstes gewählt habe.

Es handelt sich um die „Christmas Bell“ – in der Farbgebung hat sie rote Blüten mit gelben Enden an den Spitzen. Da sie ihre Blütezeit von Dezember bis Februar hat, hat sie den besinnlichen Namen „Christmas Bell“ erhalten.


 

Wendepunkte Ursula Hütter Blog Blüte Christmas Bell Australische Buschblüte
Blogbeitrag: Blütezeit Christmas Bell, Australische Buschblüten



Weihnachten ist eine Zeit in der das Geben und Nehmen eine besondere Freude bereitet und das nicht nur im emotionalen Sinne. Man bekommt Geschenke, die einen emotionalen und materiellen Wert für einen haben.

 

Jeder darf sich folgende Fragen stellen:


. Empfindet man einen emotionalen Mangel im Leben?

. Verbindet die Geste des Geschenkes mit dem Menschen der es geschenkt hat?

. Wird das eigene Wertesystem durch ein Geschenk beeinflusst?

. Welche emotionalen und materiellen Geschenke gibt man sich selbst?

. Ist Geben und Nehmen im Leben ausgeglichen?

 

 

Das sind Fragen, die nur jeder für sich selbst beantworten kann, weil alleine schon der Schenker und/oder der Beschenkte eine eigene Verbindung zu dem Geschenk haben. Und genau um das geht es bei dieser Blüte. Habe ich einen Mangel an Fülle? Empfinde ich ein Entbehrungsgefühl? Wenn ja, dann unterstützt diese Blüte gewünschte Ergebnisse sichtbar zu machen und diese in die Fülle zu bringen. Sie lässt uns liebevolle Beziehungen zu uns selbst und zu anderen eingehen.

 

Lebt man in einem materiellen Übermaß an Fülle und kompensiert dadurch sein Wertesystem? Wenn ja, dann unterstützt die Blüte diese Kompensation zu harmonisieren und bringt einen zurück zu seinem Herzenswunsch

 

Fazit: die Christmas Bell tut nicht nur in der Weihnachtszeit gut. Im ganzen Jahr darf das Geben und Nehmen ausgeglichen sein und gewünschte Ergebnisse sichtbar werden.



Ich.Du.Wir Gefühle - die Vorweihnachtszeit

 

Der Dezember steht für eine besinnliche Zeit. Auf der einen Seite steht im Mittelpunkt in die Stille zu gehen und auf das Miteinander zu achten. Auf der anderen Seite haben wir viel Stress, weil unsere Erwartungen speziell an Weihnachten sehr hoch sind.

 

Alle wollen gemeinsam einen schönen, besinnlichen und familiären Abend ohne jegliche Streitereien erleben, aber oft bringt uns alleine der Stress der voran gegangenen Wochen aus dem Konzept und die Spannung ist höher als man es sich eingestehen möchte. Und dann kommt man erst in die Situation, dass es nicht den eigenen Wünschen und Vorstellungen entspricht. Also jetzt ganz ehrlich! Wen stresst Weihnachten nicht?

 

Aber worum geht es in der Vorweihnachtszeit und an Weihnachten selbst? Mir geht es hierbei um den philosophischen Ansatz von Weihnachten. Die Frage die ich mir stelle ist: warum leben wir das so gezielt nur in einem Monat aus und nicht über das gesamte Jahr?

 

Wendepunkte Ursula Hütter Blog Ich Du Wir Gefühle die Vorweihnachtszeit Wir sind was wir denken Buddha
Blogbeitrag: die Vorweihnachtszeit - Buddha



Es geht darum eine gute Zeit miteinander zu verbringen. Dem anderen mit einem offenen Herzen zu begegnen und mehr Verständnis sich und seinem Gegenüber zu schenken. Die Tür aufzumachen und jemanden reinzulassen. Sich selbst und seinen Bedürfnissen Raum zu schenken, den anderen zu überraschen und sich auch von seinen Mitmenschen überraschen zu lassen. Von dem stressigen Alltag Abstand zu halten und sich konzentrierter auf das Heute – hier und jetzt – einzulassen. Leider fühlen wir uns durch die Geschwindigkeit und die Umstände immer wieder so sehr getrieben. Wir sind zu hastig unterwegs und wollen vieles gleichzeitig schaffen. Dadurch sind wir zu wenig im Moment und da passiert es schon mal leicht, dass die eigene Stresssituation uns von unserem eigenen Wesen zu sehr entfernt und durch diese Anspannungen entsteht Potenzial für Streitigkeiten. 

 

Ich kann jeden einzelnen nur bitten, mit einer offenen und ehrlichen Kommunikation auf den anderen zuzugehen und den ersten Schritt zu machen. Seine Wünsche und Vorstellungen klar zu kommunizieren, weil nur dadurch kann das Gegenüber auf einen zugehen. Und nicht vergessen, das Gegenüber hat vielleicht andere Wünsche und Vorstellungen, also sollten diese miteinander vereint werden.

 

Fazit: sich ausreichend Zeit für sich und seine Liebsten nehmen und das nicht nur zu Weihnachten. Miteinander sprechen und sich auf das Gegenüber offen und ehrlich einlassen. Und manchmal ist der Satz „Schwamm drüber!“ oder „Lass uns einen Strich drunter ziehen und neu beginnen“ ein guter Anfang.

 

Also immer wieder unabhängig von Weihnachten und der Vorweihnachtszeit sich Zeit zur Besinnung nehmen, weil dabei kann man in Ruhe sich selbst und seine Gedanken reflektieren und seine nächsten Schritte bewusster gehen.

 

Neptun - der Unbewusste


Der rückläufige Neptun ist wird direktläufig.

 

Der Neptun zählt zu den langsamen Planeten und benötigt insgesamt 14 Jahre bis er ein ganzes Tierkreiszeichen durchwandert ist. Er steht für Phantasien, Träume, Illusionen und baut diese verstärkt auf, wenn er direktläufig ist. In der rückläufigen Phase unterstützt er uns dabei uns von alten Dingen, Träumen und Illusionen  loszulösen. Es geht um das Unterbewusstsein pur!

 

Von der Tierkreislehre wird er dem Fisch zugeordnet und ist daher nur sehr schwammig zu greifen. Er vernebelt alles und versucht etwas zu verschleiern, ist nicht richtig greifbar und daher mangelt es uns in dieser Zeit an Klarheit. Die Wahrnehmung soll geschärft werden.

 

Wenn der Transit-Neptun keine unserer persönlichen Planeten in unserem Horoskop aspektiert, erleben wir ihn nur in kausalen Dingen und können miterleben wie er die Gesellschaftsthemen bearbeitet. Dafür gibt es eigene Astrologen, die rein die Wirtschafts- und Gesellschaftsthemen analysieren. Aspektiert er einer unserer persönlichen Planeten (Sonne – wer bin ich, Mond – wie fühle ich, Merkur – wie kommuniziere ich, Mars – wie setze ich mich durch oder Venus – wie liebe ich), dann bekommen wir ihn sehr wohl zu spüren und das über einen längeren Zeitraum, weil er so langsam ist.

 

Die Neptun Transite sind viel sanfter als seine Zeitgenossen Uranus und Pluto, weil er sanft die Grenzen auflösen möchte und er geht an die Tiefe der Wurzeln heran, bis ins Unterbewusstsein. Das tut Pluto zwar auch, aber der Unterschied ist, dass Pluto uns richtig dazu zwingt hinzusehen und lässt uns die Einschränkungen viel stärker spüren. Beim Neptun kann es uns passieren, dass wir es nicht einmal richtig wahrnehmen das wir z.B. verwirrter durch die Welt gehen oder woher unsere Ängste kommen.

 

Wir können diese Zeit als sehr frustrierend oder schwierig wahrnehmen, unsere Gefühle zu artikulieren. Dennoch kann ein echter Durchbruch stattfinden, den man erst später erkennen kann. Speziell Ende Wassermann Geborene und Anfang Jungfrau geborene haben das in den letzten Jahren spürbar erlebt.

 

Wendepunkte Ursula Hütter Blog Planet Neptun Transit Unbewusst
Blogbeitrag: Neptun der Unbewusste

 

Es ist sinnvoll zu hinterfragen, was in der pränatalen Phase passiert ist und welche Emotionen von der Mutter auf einen selbst übergeschwappt sind. Der Gehirnforscher Gerald Hüther hat bereits festgestellt, und da nenne ich jetzt nur einen von vielen Wissenschaftlern die sich bereits mit dem Thema auseinander gesetzt haben, dass in der pränatalen Phase der emotionale Zustand der Mutter ausschlaggebend ist für das weitere Leben des Kindes. Das ist unser erstes Zuhause, der erste Ort an dem wir uns geborgen und verbunden fühlen. Gab es zu diesem Zeitpunkt negative Erfahrungen oder kam es zu Störungen, kann das unser Leben beeinflussen.

 

Innere Grenzen werden im Unterbewusstsein aufgelöst, damit wir weicher und realistischer werden, neue Perspektiven erfahren können um mehr zu unserem wahren Selbst zu finden. Veränderungen die wir vielleicht nur subtil wahrnehmen können. Natürlich können wir die Zeitqualität auch für uns sinnvoll nützen und die Veränderungen selbst in die Hand nehmen und aufräumen um Platz für Neues zu schaffen.

 

Ob er persönliche Planeten im Horoskop aspektiert, kann man nur in einem persönlichen Beratungsgespräch feststellen. Speziell für Menschen die in der Zeitperiode von 23.2. bis 3.3. und 27.8. bis 3.9. geboren wurden, ist eine Analyse des Neptun-Transites sinnvoll, weil er die Sonne (wer bin ich?) definitiv aspektiert.

 

Fazit: Raus aus der Selbsttäuschung - hin zur Gestaltung des eigenen Lebens.

 

 

 

Buchtipp: Blütonia - eine wunderbare Reise nach Blütonia

 

Diese Geschichte erzählt die wunderbare Reise von zwei Kindern und deren Schutzengeln auf den Planeten Blütonia. Mario hat einen Unfall auf einem Kinderspielplatz und fällt in einen komaähnlichen Zustand und seine Spielgefährtin Flora besucht ihn regelmäßig im Krankenhaus. Sie erzählt ihm die Geschichten der Blüten und nimmt ihn mit auf eine Reise auf den Planeten Blütonia, wo er das Reich der Blüten, Elfen und Feen kennenlernt. Flora erzählt ihm über die Heilwirkung der australischen Buschblüten und wie die Blüten die Menschen unterstützen. Mit großem Erstaunen nehmen sie am täglichen Leben der Feen und Elfen teil und am Ende ihrer Reise hilft Mario RED LILY wieder zurück in die Realität.

 


Wendepunkte Ursula Hütter Blog Buch die wunderbare Reise nach Blütonia
Blogbeitrag Buchtipp: die wunderbare Reise nach Blütonia

 

 

Ich kann jeder Familie dieses Buch ans Herz legen, weil die Neugierde der Kinder geweckt wird und es ihnen Mut macht an sich selbst und an ihre Schutzengel zu glauben. Kinder sind sehr gerne in der Phantasiewelt unterwegs und wenn sie wissen, dass jemand auf sie aufpasst, dann können sie sich der Welt leichter öffnen und lernen dadurch ihrer Intuition zu vertrauen.

 

Ein Dankeschön an die Autorin für diese liebevolle Geschichte - Sonja Suzanne Starkl.

 

Wenn jemand Interesse an dem Buch hat, bitte einfach eine Email an mich senden und ich organisiere es gerne. Das Buch kostet € 21,50 und wer nicht lesen möchte, es gibt das Buch auch als Hörbuch um € 26,50.

 

 

* Reiki kann keinen Arztbesuch oder die Einnahme von notwendigen Medikamenten ersetzen. 

Wendepunkte

 

Ursula Renate Jobst

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